Juchhe & Juchhei! Besuch im Dr. Erika Fuchs Museum

Schilder im Erika Fuchs Museum

Ente gut – alles gut: Beschriftungen im Erika Fuchs Museum

Juchhe! Es hat geklappt: Endlich habe ich das Museum für Comic und Sprachkunst, das 2015 in Schwarzenbach an der Saale eröffnet wurde, besucht. *Geräusch quietschender Museumstüren*

Dieses Museum stand auf meiner persönlichen Museumsbesuch-Wunschliste ganz oben. *meins!* Doch Schwarzenbach ist für mich nun wirklich nicht gerade um die Ecke. Eigentlich ist es nur für sehr wenige Menschen gut erreichbar. *schlurf, schlurf* Dr. Erika Fuchs muss das ähnlich empfunden haben, als sie als junge Frau der Liebe wegen genau dort hin zog *schmacht!*

Da saß sie nun mit dem Mann ihres Herzens und zwei kleinen Söhnen *rabääh!*. Gerne hätte sie geforscht. Sie wurde schließlich die Donald-Duck-Übersetzerin, auch wenn der Auftraggeber lieber einen männlichen Professor für die Stelle gehabt hätte.

Faszination Entenhausen, die Sprachkreationen der Übersetzerin Dr. Erika Fuchs und grundlegendes Wissen über die Funktionsweise von Comics: diese drei Themen will das Museum für alle Besucher vom Kind bis zum Erwachsenen abdecken. Keine leichte Aufgabe! *stöhn* Doch das Museum für Comic und Sprachkunst im Erika Fuchs Haus löst diese Aufgabe mit Bravour *klatsch, klatsch*.

Solltet ihr Euch dieses Jahr nur ein Museum anschauen wollen, dann nehmt die lange Anreise in Kauf und besucht dieses!

Belohnt werdet ihr mit einem soliden Einführungsvideo in die Geschichte der Comics und Graphic Novels. Kaum öffnet sich nach dem Film der Vorhang des Saales steht ihr mitten in Entenhausen und könnt diesen Kosmos erkunden. Auch ein Geld-Bad in Onkel Dagoberts Geldspeicher ist möglich. Spielen im Museum erwünscht! *jubel*

Es folgt eine Einführung in die Lebensgeschichte der Dr. Erika Fuchs – natürlich als Comic mit vielen Bild- und Text-Zitaten aus den von ihr übersetzten Geschichten.

Comic zum Anfassen: damit geht es im nächsten Raum weiter. Mimik erkunden und ausprobieren, Alliterationen texten, onomatopoetische Spielereien, Geräusche erfinden und aufnehmen, neue Begriffe generieren, sich an Übersetzungen versuchen oder einfach dem O-Ton von Dr. Erika Fuchs lauschen. Spielstationen und Wissensvermittlung, die sowohl für erwachsene Comic-Fans als auch für Kinder ab dem Grundschulalter funktionieren *juchhe!*.

Danach folgt das Paradies *träum* Zumindest ich stell es mir so vor: eine Bibliothek voller Comics, die alle gelesen werden dürfen! Ich bin dann mal weg *blätter, raschel* und zeige Euch vorher noch ein paar Schnappschüsse aus dem Museum für Comic und Sprachkunst:

Infos zum Museum:

Erika-Fuchs-Haus | Museum für Comic und Sprachkunst
Deutschlands erstes Comicmuseum

Bahnhofstraße 12
95126 Schwarzenbach an der Saale

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