5 Dinge, die wir im Leben nicht ändern können

Buch-Cover: 5 Dinge, die wir nicht ändern können und das Glück das daraus entsteht - David Richo - Windpferd Verlag - Taschenbuch

Fünf Dinge, die wir nicht ändern können und das Glück daraus entsteht ist kein Buch für Menschen, die von sich erwarten, alles im Griff zu haben. Oder eben eines für genau diese Menschen. David Richo beginnt sein Buch ganz handfest und knackig. Die 5 Dinge, die wir nicht ändern können, benennt er gleich zu Beginn. Dann beginnt für den Leser eine Reise. Von den klaren, griffigen Fakten führt der Weg…

weiterlesen

War alles schon immer so? Maschine steht still

Alles schon da gewesen, dieses online ist nichts Neues. Früher die Nachbarin am Küchenfenster, heute Facebook. Von heute nach gestern geschaut klingt das alles plausibel. Die Möglichkeiten sind neu, das menschliche Verhalten nicht. Wer aber Die Maschine steht still von E. M. Forster liest schaut von gestern auf heute und wieder zurück – und erschrickt. Das, was uns heute in unserer Online-Welt als problematisch oder sogar gruselig erscheinen könnte, hat…

weiterlesen

Auerhaus, in the middle of the street

Auerhaus. Roman von Bov Bjerg

Ja, so könnte es gewesen sein, genau so. Aber wäre ich schon vor meinem Abi in eine WG gezogen, dann hätte es dort mehr als nur ein Mixtape gegeben. Madness wäre sicherlich auch mit drauf gewesen, aber wahrscheinlich nicht mit ihrem Hit „Our house“. In meiner WG wäre es „Nightboat to Cairo“ gewesen. Aber ich bin erst nach meiner Ausbildung in eine WG gezogen. Das ist eine ganz andere Geschichte…

weiterlesen

Wut ist ein Geschenk: Gandhis Enkel erzählt

Wut ist ein Geschenk, Arun Gandhi - Gandhis Enkel erzählt

Zu Beginn seiner Pubertät war Arun Gandhi ein aufbrausender Junge, der in viele Prügeleien verwickelt war. Dabei lebten seine Eltern nach den Prinzipien der Gewaltlosigkeit – genau wie sein Großvater Mahatma Gandhi. Doch Gandhis Enkel war wütend. Als Inder in Südafrika erlebte er Rassismus; als Schüler einer katholischen Schule Willkür. Seine Eltern ahnten, dass seine Pubertät so keinen guten Verlauf nehmen konnte und schickten ihn nach Indien, zu seinem Großvater…

weiterlesen

Das Panama-Erbe – Amakuna-Saga Band 2

Es ist wieder passiert. Es wurde Sommer. Mein Leseverhalten ändert sich. Die Bücher, die ich lese, werden gleichzeitig dicker und leichter. Ein Trick, den nur Bücher beherrschen. Im Sommer 2015 habe ich den ersten Band der Amakuna-Saga von Susanne Aernecke gelesen. Über die Tochter des Drachenbaums habe ich hier geschrieben. Dann kam die Saga, die eigentlich dieses Jahr hätte beendet werden sollen, ins Stocken. Nun aber liegt mit Das Panama-Erbe…

weiterlesen

Iggy Pop – der halbnackte Mann auf der Couch

Iggy pop biografie

In einem Tempo, in dem ich sonst nur Fantasy-Romane lese, habe ich die Iggy Pop Biografie „Open up and bleed“ von Paul Trynka durchgelesen. Nicht, weil sie so gut geschrieben wäre – das ist sie leider nicht -, sondern weil Iggys Leben einfach zu spannend ist. Zumindest in den ersten zwei Dritteln. Irgendwann kam ich an dem Punkt, an dem mich sein Lebensmuster hart arbeiten, eine geniale Idee haben, zielsicher…

weiterlesen

Kate Tempest – wie das Maifeld Derby dafür sorgte, dass ich einen Roman las

Kate Tempest - Worauf du dich verlassen kannst - Roman

Kate Tempest sah ich 2016 auf dem Maifeldderby in Mannheim. Ich hatte das Programmheft nicht gelesen und war überrascht, statt in einem Konzert in einem Podiumsgespräch zu landen. Nun, Kate Tempest hatte das Programm wohl auch nicht gelesen und war überrascht, dass sie sich die Podiumsdiskussion selbst organisieren musste. Was mir fast ein Jahr nach ihrem gut gelaunten und hoch konzentriertem Auftritt im Gedächtnis geblieben ist, ist die Wucht, mit…

weiterlesen

Documenta, ich komme – und wähle die Route durch Provinz und Märchenwald

Documenta - Geschichte und Reiseführer der anderen Art

Ich hatte es geahnt: ein Reiseführer zur Documenta, der „Schneewittchen und der kopflose Kurator“ heißt, ist garantiert kein Baedeker-Ersatz. Aber auf das, was dann kam, war ich nicht vorbereitet. Gleich auf der ersten Seite befand ich mich im Wald. Das ist schön, im Wald fühle ich mich wohl. Ob das ein typisch deutscher Anteil in mir ist? Im deutschen Wald lauern hinter jedem Baum die Brüder Grimm und machen den Wald…

weiterlesen

Ich und die Comics. Und wie uns die Mangas in die Quere kamen.

Moebius Comics

Bücher, Zeitschriften, Comics – als Kind habe ich einfach alles gelesen, was ich in die Finger bekommen habe. Gefühlt war Lesestoff immer Mangelware. Bücher wurden vor allen Dingen ausgeliehen, gekauft eher selten. Doch ab und an gab es wohl im Supermarkt reduzierte Comics – das war wohl eine Quelle. Die andere Quelle waren die Jungs aus der Nachbarschaft: dort habe ich mir vor allem Donald Duck und Asterix ausgeliehen; ab…

weiterlesen