Welttag des Buches: Lesefreude für Schefflenz

Blogparade Blogger schenken LesefreudeMeine Aktion zum Welttag des Buches:
Gemeinsam füllen wir den Bücherschrank in Schefflenz!

Ihr kommentiert, ich spende.

So geht es:

Erzählt mir in den Kommentaren eine Lesefreude-Geschichte!

Ich spende dafür Bücher für den Bücherschrank in Schefflenz, der gerade entsteht. Die Anzahl der Bücher ist abhängig von der Anzahl Eurer Kommentare, die bis zum 1. Mai, Mitternacht, hier eintreffen.

So möchte ich die Bücherspende, die aus einer bunten Mischung von Kinderbüchern, Romanen, Sachbüchern und Ratgebern bestehen wird, staffeln:

  • Für die ersten 20 Kommentare je ein Buch
  • Vom 21. bis 50. Kommentar für jeden zweiten Kommentar ein Buch – also 5 Bücher für 10 Kommentare.
  • Sollten noch mehr Kommentare eintreffen, spende ich bis zum 100. Kommentar je 3 Bücher für 10 Kommentare.

Das macht bis hierhin 50 Bücher, 50x Lesefreude für Schefflenz. Und wenn noch mehr Menschen teilnehmen?

Dann bin ich erstens baff und lasse mir zweitens etwas einfallen. Versprochen!

Warum diese Aktion? Und warum Schefflenz?

Schefflenz ist eine kleine Gemeinde im Odenwald. Als Erwachsener nennt man so etwas idyllisch und findet die über 50 aktiven Vereine bemerkenswert. Als Kind und Fahrrad-Rocker hätte ich es geliebt. Wäre ich dort aufgewachsen wäre ich heute sicherlich sportlicher, könnte mehr Tiere und Pflanzen bestimmen und hätte wahrscheinlich reiten gelernt. Aber höchstwahrscheinlich hätte ich weniger gelesen.

Hier in Mannheim hatte ich die Stadtbücherei und ihre Filiale bei mir im Vorort. Ich war dort Stammgast. Aber sie hatten zu wenig Bücher! Deswegen habe ich auch noch die Schulbibliothek genutzt. Das macht schon mal drei Bibliotheken, die ich regelmäßig besucht habe. Außerdem habe ich mir am Gymnasium noch aussortierte Schulbücher mitgenommen. Hätte es hier auch noch einen Bücherschrank gegeben, wäre der für mich eine weitere Leihbibliothek geworden, denn ich habe alles verschlungen, was ich an Büchern finden könnte.

Wäre ich in Schefflenz aufgewachsen, wäre meine Buchauswahl aus oben genannten idyllischen Gründen kleiner gewesen.

Von Susanne von Literaturschock weiß ich, dass in Schefflenz ein Bücherschrank entstehen soll und dass sie am Projekt beteiligt ist. Sie war so nett und hat sich bereit erklärt, meine Bücherspende – sollte sie nicht auf einmal in den Bücherschrank passen – so nach und nach einzustellen. Danke!

Damit ist alles vorbereitet. Jetzt seid ihr dran.

Erzählt mir in den Kommentaren eine Lesefreude-Geschichte! Ihr kommentiert, ich spende.

Update & Ergebnis:

23 Kommentare – ja, ich zähle auch die, die zwei Anläufe gebraucht haben – das ergibt 21,5 Bücher für den Bücherschrank in Schefflenz.

Doofe Zahl, oder? Deswegen runde ich auf: 25 Bücher stehen hier schon bereit, eine bunte Mischung an Romanen, Kinderbücher, Ratgebern und Sachbüchern.

Am 7. Juni soll der Bücherschrank eröffnet werden – ich werde berichten!

Update Juni:

Der Bücherschrank wurde eröffnet. Hier ein erster Bericht.

 

45 Kommentare

  1. Auch wenn ich dir erst seit jetzt folge, so eine Aktion will unterstützt werden. Hier ist also mein Kommentar. Toller Blog übrigens. 🙂

  2. Ups, ich schulde dir ja noch meine Geschichte.
    Also ich 11 wurde bekam ich ein Buchgeschenk, das ich bis heute in Ehren halte. Meine Mutter hatte in einer Buchhandlung ein Buch entdeckt, das sie selbst als Kind verschlungen hatte. Sie wusste sofort, dass dieses Buch auch das richtige für ihre Jüngste war und nahm es mit.
    Sie lag goldrichtig damit. Die nächsten 1,5 Nachmittage habe ich mit der Nase in diesem tollen Buch verbracht, das ein echt tolles Überraschungsgeschenk war: Der 35. Mai von Erich Kästner. Und nein, dieses Buch steht nicht in meinem Regal. Es befindet sich gut geschützt in einer Kiste mit anderen wichtigen Kindheitsbüchern und Comics, wo ich es jederzeit hervorholen kann.
    Ich weiß, dass auch mein Großvater dieses Buch verschlungen hat, obwohl er damals schon längst erwachsen war. Bei uns ist es eine Lektüre, die drei Generationen miteinander verbindet. Das macht es für mich zu einer ganz besonderen Lesefreude.

    • Danke für Deine Kommentare – ich zähle einfach beide 🙂

      Generationen-übergreifende Lesefreude: das ist eine tolle Geschichte!

  3. Ich bin mir etwas unsicher was mit Lesefreude Geschichte gemeint ist :/
    Aber ich kann von dieser Woche etwas schönes buchiges erzählen 🙂
    Ich hatte jetzt seit Ewigkeiten eine Buchreihe bei mir rumstehen, dir ich aber nicht mehr gelesen habe. Als ich mich mit einer Klassenkameraden unterhalten habe meinte diese das sie die schon lange weiterlesen wolle, die weiteren Teile aber irgendwie nie gekauft habe. Also habe ich sie ihr mitgebracht. Den Rest der Woche saß sie freudig lesend im Unterricht und ich habe Lesefreude weitergegeben 🙂

    • Danke für diese schöne Lesefreude-Geschichte, die ganz wunderbar zu Blogger schenken Lesefreude passt.

  4. Liebe Dagmar,

    was für eine tolle Aktion! 🙂 Ich drücke Schefflenz die Daumen für viele, viele Bücher.

    Nun zu meiner Lesefreude-Geschichte… Ich möchte Dir herzlich für Deine tolle Blogger schenken Lesefreude-Aktion danken. Ich habe dadurch so viele interessante Blogs gefunden, die ich immer wieder gerne besuche. Meine Leseliste hat sich um Bücher erweitert, die ich so vielleicht nicht wirklich auf dem Radar hatte. Das ist wirklich Lesefreude, die das ganze Jahr anhält!

    Viele liebe Grüße aus München,
    Birgit

    • Oh, danke schön! Mir geht es genauso: Blogger schenken Lesefreude erhöht meine Wunschliste jedes Jahr und hat schon mehrmals dafür gesorgt, dass ich Bücher und Autoren entdeckt habe, die ich sonst nicht gelesen hätte.

  5. Ich hoffe du bekommst auf diesen Post 5000 Kommentare 😉 Eine wirklich tolle Idee die ich gerne mit meinem Kommentar unterstütze.

    • Ach ja, du braucht ja noch eine Geschichte. Ich möchte dir eine Erzählen die sich vor 4 Jahren ereignet hat. Da war so eine verrückte mit einer ganz verrückten Idee. Sie wollte den Welttag des Buches zum Welttag der Leser machen und nicht nur des Buchhandels. Die verrückte hat sich eine anderen verrückte gesucht und die haben zu einer Liebesveranstaltung zu diesem Feiertag aufgerufen. Und wie es in Märchen ist, sind mehr gefolgt als sie sich jemals erträumt haben.
      Tja und wie jedes Märchen bzw. jede Geschichte muss jetzt ja das erste Jubiläum kommen, denn im nächsten Jahr geht die Aktion ins 5 Jahr und die Geschichte will dann weiter geschrieben werden.

      • Na Du erlebst ja Geschichten! 🙂 Danke für die Beiträge – ich zähle sie einfach beide.

    • Es werden wohl nur 4999 😉

  6. Hallo,

    eine wirklich schöne Idee. Ich gebe auch einige Bücher in die Tauschregale in einem Cafe in meiner Nähe. Die Besitzerin freut sich immer darüber. Außerdem unterrichtet meine Mama Kinder, die kein Deutsch können und da suche ich auch ganz gerne passende Bücher oder Kleinigkeiten und gebe sie weiter.

    LG, Esther

  7. Gestern hatten wir hier zu Hause ganz viel Lesefreude. Mein Großer hat den zweiten Band vom Räuber Hotzenplotz bekommen. Ich war mir vorher nicht ganz sicher, wie groß die Freude sein wird, denn wir haben das Buch schon ein paar Mal aus der Bücherei ausgeliehen. Es ist also keine neue Geschichte für ihn. Aber er hat sich soooo sehr gefreut und ist ganz stolz darauf, dass er nun zwei Hotzenplotz-Bücher besitzt, die er auch gleich nebeneinander fotografiert hat. Natürlich haben wir mittlerweile auch schon fast wieder das ganze Buch vorgelesen…
    Übrigens: Tolle Aktion! Ich drücke die Daumen, dass ein toller Bücherschrank entsteht!

    • Auch das gehört zur Lesefreude dazu: der Unterschied zwischen Bücher ausleihen und Bücher besitzen. Danke für deinen Kommentar!

  8. Hmmh, eine Lesefreude-Geschichte? Vielleicht die: Ich hatte als Jugendliche zwei Bücher, die ich sehr mochte und die eine besondere Funktion hatten. Weil ich wusste, dass ich mich in ihnen so wohl fühle, habe ich sie genau dann wieder gelesen, wenn ich so krank war, dass ich zu Hause bleiben musste. Sozusagen Lesefreude als Medizin. Wie andere Leute sich Hühnerbrühe kochen… 🙂

  9. Eine wundervolle Aktion! Eine ganz aktuelle Lesefreude-Geschichte:

    Ich arbeite neben dem Studium in einem Supermarkt an der Kasse. Nicht gerade die übliche Komfortzone eines Bücherliebhabers, aber man nimmt, was man kriegen kann. Zumindest verkaufen wir dort jeweils die Titel der aktuellen Spiegel Bestseller-Liste. Da ich einfach nicht aus meiner Haut kann, gebe ich jedem Kunden, den ich vor diesem Regal erwische, einen Buchtipp mit – hin und wieder wird dann auch tatsächlich der jeweilige Titel gekauft. Letzte Woche dann stand plötzlich eine meiner Stammkundinnen an der Kasse mit „Der Rosie-Effekt“ in der Hand. Der erste Band hat ihr so gut gefallen, dass sie sofort den Zweiten kaufen musste. Und da ich ihr den Tipp gab, hat sie das dann auch extra wieder bei uns getan. Außerdem wollte sie gleich noch einen Tipp und hat sich diese Woche dann auf meinen Rat hin den ersten Band der Clifton-Saga gekauft. Ich weiß zwar noch nicht, ob ihr das auch gefallen wird, aber ich verzeichne sie trotzdem als Erfolg 🙂

    Lieben Gruß

    Rica

    • Das ist mehr als toll! Und Lese-Tipps, die man an unerwarteten Orten bekommt, sind die allerbesten.
      Danke für Deinen Beitrag!

  10. Wieso findet das denn keinen Anklang? Ich finde es toll, auch wenn der Bücherschrank etwas zu weit für mich entfernt ist 😉

  11. Siegfried Völlger

    Es gibt Bücher die ich immer gern in meiner Nähe habe, die mich begleiten müssen. Die wechseln natürlich im Lauf der Zeit, die Taschen werden größer oder kleiner, weil es ja auch mehrere sein können.
    Momentan, wenn ich mit dem Zug fahre, einmal pro Woche, nehme ich drei Bücher mit – wechselnde.
    Manchen Büchern sieht man das auch an, dass sie oft in der Tasche mit mussten …

    Einmal war ich auf dem Weg nach Südfrankreich, mit dem Auto und hab im Schwarzwald übernachten wollen, nur eine Nacht, bin dann aber geblieben (diese selbstgemachte Marmelade der Pennsionswirtin – unübertrefflich) und hab das Auto ausgepackt: Ich hatte tatsächlich 28 Bücher mit …

    • Das nenne ich eine solide Lesefreude-Grundversorgung. Bücher sind nun mal Rudeltiere.
      Danke für die Geschichte!

  12. Ich konnte in den letzten Wochen eine Lesefreude der besonderen Art schenken, über die ich mich sehr gefreut habe. Ich habe ein Kinderbuch an einen Schüler verschenkt, der LRS hat. Zuerst war er wenig davon begeistert, ein Buch zu lesen. Dann hat er es doch angefangen und war von dem Buch so begeistert, daß er es immer wieder in die Hand nimmt und alleine weiterliest. Jetzt findet er das Buch toll. Die Mutter ist stolz, daß er liest. Und ich freue mich riesig, mit dem Buch einen Jungen eine Lesefreude geschenkt zu haben!

    • Womit mal wieder bewiesen wäre: Es gibt keine Nicht-Leser, nur Noch-Nicht-Leser, die noch nicht das richtige Buch gefunden haben.
      Danke für Deine Lesefreude-Geschichte!

  13. Meine Lesefreude begann, als mein Bruder eingeschult wurde. Er ist ein Jahr älter als ich und durfte deshalb natürlich früher in die Schule gehen. Das war noch zu DDR-Zeiten, wo zwar Kindererziehung sehr gefördert wurde, aber niemand schon diese Frühalphabetisierung im Kindergarten darunter verstand.
    Weil ich meinem Bruder aber natürlich in allem ebenbürtig sein wollte, habe ich mich dazugesetzt, wenn er Zuhause das Lesen geübt hat – was ihm anfangs sehr schwer fiel. Mir nicht, was dazu führte, dass ich ihm vorgesagt habe. Meine Mama, selbst Lehrerin, hat das natürlich unterbunden, indem sie mich nicht mehr neben ihm sitzen ließ. Also habe ich mich vor die beiden gestellt und kopfüber mitgelesen in der Fibel, und bald konnte ich das so gut, dass ich meinem Bruder wieder vorsagen konnte. Also wurde ich des Zimmers verbannt. Aber später am Abend kam meine Mama, hat mir ein Buch geschenkt und gesagt: „Das Rausschicken war nur fürs Vorsagen die Strafe, nicht fürs Lesen. Fürs Lesen wird man nicht bestraft, sondern belohnt. Immer. Mit dem, was man gelesen hat. Und manchmal eben auch mit einem neuen Buch.“

    Seitdem hab ich nie mehr vorgesagt (naja, FAST nie…) und immer gelesen.

    • Klasse! So unbedingt und dringend lesen wollen, dass man auch auf dem Kopf lesen lernt. Das ist schon die Steigerung der Lesefreude: Lesegier.
      Danke für Deine Geschichte!

  14. Meine Geschichte ist schon ewig her. Irgendwie ist ausgiebiges Lesen gerade nicht so drin. Bei meinem letzten Lesemarathon der um neun Uhr losging und bis ebenfalls neun Uhr des Folgetages gehen sollte, habe ich so viel gelesen wie sonst nie. Ein Buch anfangen, komplett durchlesen und gleich darauf das nächste, macht einfach happy 🙂 Auch wenn ich die vollen 24 Stunden noch nie geschafft habe und mit einem Buch im Gesicht eingeschlummert bin, ist es einfach toll.

    • Boah, das habe ich schon ewig nicht mehr: ein Buch in einem Rutsch durchgelesen. Als Kind war das einfacher!
      Danke für Deinen Beitrag!

  15. Guten Abend,

    dann setze ich jetzt mal schnell den Kommentar 15 damit noch ein paar Bücher dazu kommen! Ich finde diese Aktiontoll und wirklich wohl durchdacht!
    Viel Erfolg für das Projekt und ich hoffe, dass noch ganz viele Menschen kommentieren!!!!!

    Ich werde die Aktion auf jeden Fall noch teilen und hoffe, es hilft!
    Ich freue mich für die Menschen, die dann hoffentlich bald einen Bücherschrank im Ort haben :-)!

    Eine spezielle Lesefreude-Geschichte kann ich gar nicht ausmachen, denn für mich ist jedes Buch was ich lese, Lesefreude! Natürlich bin ich einmal mehr oder auch weniger begeistert aber einen Totalausfall gab es bisher noch niemals bei mir. Deshalb kann ich sagen, jedes Buch ist Lesefreude auf seine ganz eigene Art. Es gab auch schon mehrmals den Fall, dass ich nicht mehr aushören konnte zu lesen weil mich die Geschichte so sehr mitgenommen hat auf die Reise.

    Liebe Grüße
    Amelie S.

    • Danke für Deinen Kommentar und weiterhin viel Freude beim Lesen!

      • Dankeschön! 🙂
        Nur schade, dass es nicht noch mehr Kommentare geworden sind, trotz Werbung!!!!!
        Ich wünsche allen viel Freude mit den Büchern im neuen Bücherschrank!

        Liebe Grüße und allen einen guten Start in die neue Woche 🙂
        Amelie S.

  16. Manchmal trifft man ein Buch, genau dann, wenn man eins braucht. Ich hatte damals nicht besonders viel Geld, um mir Bücher zu kaufen und war eher zu faul, sie mir auszuleihen. Naja, das Zurückbringen, das wars, was mich schreckte. Eine Freundin erzählte mir, sie hätte ein Buch gelesen, es wäre so unglaublich spannend, ihr bisheriges Lieblingsbuch. Gerne wollte ich es mir kaufen, trotz Geldmangel. Leider, wie passend, ging just am selben Tag mein Auto kaputt und ich musste zur Werkstatt geschleppt werden. Geld futsch, Buchwunsch futsch, Auto futsch. Während mein Auto untersucht wurde, saß ich so da und da stand, im Wartebereich der Werkstatt, ein kleiner Tisch, auf dem ein großer Haufen Bücher lag. Zum Mitnehmen! Und, was sah ich da? Dort lag das Buch, das mir meine Freundin empfohlen hatte!

    • Diese Lesefreude-geschichte sollte eigentlich einen Ehrenplatz in einem Roman erhalten! Danke für Deinen Kommentar.

  17. eine bestimmte Lesefreude Geschichte habe ich eigentlich nicht.
    Ich habe jedes Mal Freude beim Lesne, vor allem wenn mir die Zeit dazu gegeben wird und ich nicht alle naslang unterbrochen wird, was so oft vorkommt.
    Aber eigentlich ist meine Lesefreude Geschichte, das ich es liebe, bei meinen Schafen zu sitzen und einfach zu lesen. Gerade dann, wenn eines davon ankommt und sich bei mir hinlegt und genüßlich wiederkäut. So entspannend und beruhigend.
    Übrigens tolle Aktion, die ich selbstverständlich hier mit meinen Kommentar unterstütze!1
    ganz liebe Grüße
    Anja vom kleinen Bücherzimmer

    • Lesen bei den Schafen klingt wirklich entspannend. Ich glaube, im nächsten Jahr frage ich nach Leseorten. Danke für Deinen Beitrag!

  18. Ich habe von Kindesbeinen an unglaublich gerne gelesen. Praktischerweise hat meine Mutter damals in der Stadtbücherei gearbeitet, an Nachschub herrschte also nie Mangel. Eines Tages (ich muss in der 2. Klasse gewesen sein) bekam ich dann das Buch „Peppi aus dem Urwald“. Statt eines normalen Klappentextes stand auf der Rückseite ein Brief von „Onkel Franz“ Schneider. So viele Kinder würden ihm ihre Geschichten schicken, die nur leider nicht abgedruckt werden könnten. Bis auf diese. „Peppi“ war so gut, dass sie tatsächlich im Verlagsprogramm landete. Die Autorin war dreizehn, Deutschlands jüngste Schriftstellerin. Das hat mich damals so beeindruckt, dass ich auch anfing, Geschichten zu schreiben und sogar meine Freundin damit angesteckt habe. Berühmte Schriftstellerinnen sind aus uns zwar nicht geworden, aber die Freude an der Sprache ist uns geblieben und hat bei mir auch die Berufswahl beeinflusst.

  19. Nachdem ich jetzt kapiert hab, das der Kommentar hier stattfinden soll *hüstel*
    Hier noch mal meine Buchgeschichte^^ (damit der Kommentar auch ein bissl aufgehübscht wird)

    Das Buch das mich als Teenager mit am meisten geprägt hat ist mit Sicherheit Der Fänger im Roggen von J.D. Salinger. Holden Caulfield war für mich ein Seelenverwandter. Der erste Roman den ich mindestens 3 Mal gelesen habe und auch der erste Roman den ich zweimal hintereinander gelesen habe.
    1. Das erste Mal war übrigens dank eines Betreuers, der bei einer Jugendfreizeit in England anfing daraus vorzulesen. Beendet habe ich den Roman dann auf dem Fluhafen in Inverness. Inmitten von lauter Koffern und müder Teenies. Unser Flug hatte Verspätung *g*
    2. Das zweite Mal, gleich bei meinem ersten Gang in die Bibliothek nach dieser Freizeit. Ich hab das Buch schnell ausgeliehen und begonnen zu lesen. Und dann gleich noch mal *gg*
    3. Danach war es irgendwie ein Salinger Sommer. Ich hab bis heute nicht nur den Fänger in mehreren Ausgaben im Regal, sondern auch Geschichten die Salinger geschrieben hat.

    Als Salinger gestorben ist, hat mich das sehr getroffen. Es war so beruhigend, sich vorzustellen, das er da irgendwo ist und einkaufen geht.
    Ich hatte bis vor kurzem immer ein Foto von ihm im Geldbeutel, das ich mal aus einer Zeitschrift ausgeschnitten hatte. (Er mit einem Einkaufswagen im Supermarkt) Leider wurde der Geldbeutel gestohlen.

    • Schön, dass Du hergefunden hast! Das ist eine sehr feine Lesefreude-Geschichte: das richtige Buch zur richtigen Zeit, durch einen glücklichen Zufall gefunden. Klasse!

  20. Das ist ja eine tolle Aktion und da der Bücherschrank in die Nachbarschaft kommt muss ich unbedingt dazu beisteuern ☺
    Ich finde den Lesefreunde Tag echt toll, denn so bekommt man man neue Buch Tipps und unser Hobby das lesen wird in den Vordergrund gestellt. Meiner Meinung nach müssten viel mehr Leute lesen.
    An diesem besonderen les ich immer besonders viel.

    • Na, da muss ich mir doch was Schönes einfallen lassen, was ich für Dich in den Bücherschrank stellen werde. Aber es dauert noch ein wenig, bis er fertig sein wird. Danke für den Kommentar!

  21. Ich bin Bibliothekarin und habe deshalb nicht nur viele eigene Geschichten über Lesefreude, sondern auch viele, die ich täglich beobachte. Besonders liebe ich es, wenn Kindergruppen zum Vorlesen und sich die Mäuse in Grüppchen absetzen und sich aufgeregt zusammen Bücher anschauen. Da ist die Begeisterung fast mit Händen greifbar. Ich hoffe jedes Mal, dass diese Lesefreude die jungen Leser durch ihr ganzes Leben trägt, so wie es bei mir funktioniert hat ❤

  22. Vor ungefähr einem Jahr ist mein erstes Kinderbuch erschienen. Die beiden Hauptfiguren heißen Mette und Theo. Als ich dann einige Wochen nach dem Erscheinen des Buches meine erste Lesung gehalten habe, kam ein Mädchen in den Raum, das mein Buch schon unter dem Arm trug. Die Mutter zu ihr zum Abschied: „Und denke dran, Mette, dass du dir das Buch signieren lässt!“ Ich habe natürlich bei dem Vornamen sofort aufgehorcht. Das Mette hieß tatsächlich wie meine Protagonisten. Und das Beste: Sie hatte ihren Freund dabei und der hieß ausgerechnet auch noch Theo!

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