Gerade mal 127 Seiten genügen Grégoire Delacourt, um das Leben seiner Protagonistin Jocelyne völlig umzukrempeln. Sehnlichst habe ich mir – ganz gegen meine sonstigen Lesegewohnheiten- ein Happy End gewünscht. Doch der Autor lässt mich zurück mit etwas, was eine Wendung zum Besseren sein könnte und mir doch das Gefühl gibt, das nun alles einfach nur anders, aber nicht besser ist. Alles bleibt anders, nachdem es auf den ersten Blick 25 Jahre lang gleich blieb. Doch die Geschichte schält sich wie eine Zwiebel. Alle meine Wünsche und der Sparschäler Machen Wünsche das Leben besser? Jocelynes Mann hat viele Wünsche, Konsumwünsche. Sie hingegen hatte Träume, mit denen sie in einem ganz normalen Leben gestrandet ist. In ihrem einfachen Leben fühlt sich zuhause; sie hat gelernt, zufrieden zu sein. Kuschelig wirkt dieses Leben zuerst auf den Leser. Doch dieser Anschein verfliegt, sobald der Autor die nächste Schicht der Geschichte freilegt. Mit jeder neu freigelegten Schicht versteht der Leser … Alle meine Wünsche weiterlesen
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