Hätte man mich vor meiner Fahrt nach Kassel gefragt, welche Art Kunst ich auf der Documenta erwarte, wäre dieses Bild die passende Antwort gewesen: Stahlbarren in Säcken. Kunst, für die man ein Handbuch braucht. Kunst, die ohne den dazugehörigen Diskurs unverständlich bleibt. Kunst, bei der der theoretische Überbau schon vorhanden ist, bevor der erste Pinselstrich, der erste Schlag mit dem Meisel getan ist. Zum Glück habe ich auf der #documenta14 sehr viel andere Kunst gefunden. Sehr andere. Das hat gut getan. Liebe Documenta, was erwarte ich eigentlich? Was erwarte ich von Kunst? Ich möchte einen spontanen Zugang zum Kunstwerk finden. Einfach so, von Kunstwerk zu Mensch. Ein Kunstwerk muss mich berühren, eine Verbindung herstellen. Das kann ein zartes Hallo! sein. Oder ein Kratzen. Ein befremdlicher Ton. Eine Harmonie. Ein Faustschlag. Ein Häh? Ein Brüller. Ein Ich-glaube-wir-kennen-uns. Ein Stolpern. Ein warum-finde-ich-dich-jetzt-erst. Wenn dieser erste Kontakt zwischen Kunstwerk und mir hergestellt ist, darf die Reise weitergehen. Hintergründe über … Documenta. Meine erste. weiterlesen
Füge diese URL in deine WordPress-Website ein, um sie einzubetten
Füge diesen Code in deine Website ein, um ihn einzubinden