Kunst sehen – eine Schule des Wahrnehmens

20 Sekunden. Es gibt Zahlen, die gehen mir nicht aus dem Kopf. Seit ich gelesen habe, dass Museumsbesucher im Schnitt nur 20 Sekunden vor einem Kunstwerk verweilen, beobachte ich mich beim Betrachten von Kunst. Wie schaue ich mir Bilder eigentlich an? Was nehme ich wahr, woran bleibt mein Blick hängen? Und wie oft lese ich zuerst das Erklärungsschild? Denke mir dann „Ah, ein typischer Cézanne!“ und gehe weiter zum nächsten Bild? Wobei ich bei Cézanne nie einfach weitergehe. Deswegen war das der erste Band aus der Serie „Kunst sehen“ den ich mir angeschafft habe. Ich sage es gleich: weitere werden folgen, denn diese Kunstbuch-Reihe ist bemerkenswert. Was sind die ersten Gedanken, wenn ich ein Bild betrachte? Häufig kreisen sie um Fragen wie „Wer hat es gemalt?“, „Was stellt es dar?“ und „Welcher Stil ist das?“. Ich aktiviere meine Erfahrung mit Kunst und gelange sehr schnell zur finalen Frage: Was will … Kunst sehen – eine Schule des Wahrnehmens weiterlesen

weiterlesen