Pompejanum Aschaffenburg – mein Rom, meine Villa, mein Museum

Manchmal ist die Welt ein seltsamer Ort und wird gerade erst dadurch schön. Ein König ist, ganz Kind des 19. Jahrhunderts, von der Antike begeistert. Inspiriert von den Ausgrabungen in Pompeji lässt er sich eine römische Villa bauen, samt Wandmalereien und Mosaiken. Doch er möchte nicht in dieser Replik leben. Sie dient rein pädagogischen Zwecken und hat einen klaren Bildungsauftrag: das Haus, das so in Pompeji hätte stehen können, soll helfen, die Antike begreifbar zu machen. Hier wird nicht das römische Alltagsleben gezeigt, sondern die opulente, bunte Prachtentfaltung der Oberschicht. Menschen kommen nur am Rande vor. Damit ist die Villa, die heute ein Museum ist, ein Statussymbol, das ein antikes Statussymbol zeigt. Pompejanum – von der Ruine zur Villa und wieder zurück Im Zweiten Weltkrieg wird die Replik einer römischen Villa schwer beschädigt und ist fortan die Ruine, die sie nie sein sollte. Ziel des Königs war es damals, die römische Antike in ihrer vollen Pracht erfahrbar … Pompejanum Aschaffenburg – mein Rom, meine Villa, mein Museum weiterlesen

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