Scharnow. Der Rhythmus, bei dem ich mit muss
Ist es möglich, über Scharnow von Bela B. Felsenheimer zu schreiben, ohne Querverbindungen zur Band Die Ärzte zu knüpfen? Ich will es versuchen. Schön schräg. Das wäre ein umfassendes Fazit, damit wäre eigentlich alles über den Roman gesagt. Aber selbst für meine Verhältnisse wäre das etwas knapp und kürzer als ein Punk-Song wäre es auch. Gut, dann eben mehr. Was mir an Scharnow richtig gut gefallen hat, war der Blick auf die Menschen. Jede Figur hätte man auch als komplett gescheiterte Existenz zeichnen können. Aber sie dürfen ihre Würde behalten und jeder von ihnen ist zur Veränderung fähig. Deswegen besteht Hoffnung, immer und überall und für jeden in Scharnow. Letztlich kommt es im Leben darauf an, das Herz am rechten Fleck zu haben und dementsprechend zu handeln. Den Liebenden fällt das leichter, die anderen brauchen Schockmomente. Davon gibt es in Scharnow genug. Die wenigsten davon sind subtil. Ich hätte den Splatter nicht gebraucht, überraschend kam … Scharnow. Der Rhythmus, bei dem ich mit muss weiterlesen
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