Was will mir das Bild sagen? Also nicht: was bedeutet es? Auch nicht: was hat sich die Fotografin dabei gedacht? Sondern ganz direkt: was will dieses Bild von mir? Die Fragestellung war mir sympathisch, erschien sie mir doch wie eine gute Weiterführung meiner Methode, mir Kunst anzuschauen. Wenn ich mich frage „Berührt mich dieses Bild oder diese Skulptur?“ dann begebe ich mich ja bereits in einen Dialog mit dem Kunstwerk selbst. Der Gedanke, dass Bilder Reaktionen von uns herausfordern und ein Eigenleben besitzen, gefiel mir. Doch das Buch und ich, wir kamen nicht zusammen. Mitchell schreibt für Menschen, die sich in der Medientheorie bestens auskennen. Nur wer die Theorien vor Mitchell kennt, kann seinen Gedankengängen folgen. Dann macht es auch sicherlich Spaß, ihm beim Denken und Theorien entwickeln zu folgen. Ich als interessierter Laie mit gelegentlichem Hang zum Nerdtum hingegen bin ausgestiegen. Lektüre abgebrochen. Auf die Frage, was dieses Buch … Haben Bilder ein Eigenleben? weiterlesen
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