Wasteland – Hoffnung in einer postapokalyptischen Welt

Aus gutem Grund lese ich kaum Dystopien. „Wasteland“ hat mich jedoch mit seiner geschlechtergerechten Sprache neugierig gemacht. Was muss ich mir unter Gender-sensibler Phantastik vorstellen? Sternchen überall? Lässt sich so was lesen? Und wenn ja – wie gut? Eines vorneweg: Es liest sich bestens und kommt ohne Sternchen aus. Ich habe die Tatsache, dass hier möglichst geschlechtergerecht formuliert wird, fast überall überlesen. Aufgefallen ist es mir nur dann, wenn es um nonbinäre Personen ging. Über Pronomen wie „ser“ oder „xier“ stolpere ich derzeit noch – aber ich freue mich darauf, mich daran zu gewöhnen! Gerade solche Romane tragen zu einer Gewöhnung bei, denn hier stehen Gender-Themen nicht im Vordergrund, sondern sind Teil der Handlung. Etwas anderes fiel mir beim Lesen viel mehr auf: die Vielfalt der Lebensentwürfe und die Diversität der Figuren. Wenn die Welt untergeht – wie wollen wir dann leben? Das beginnt bei der Heldin Layla, die immer mal wieder türkische und arabische Begriffe und Redewendungen verwendet. Und es hört bei der faschistoid-religiösen Sekten mit ihrem rückwärts gewandten Menschenbild noch lange nicht auf. … Wasteland – Hoffnung in einer postapokalyptischen Welt weiterlesen

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