Die Insel der besonderen Kinder. Oder: was ist ein leicht zu lesendes Buch?
Wenn ich Rezensionen zu Fantasy-Büchern lese, wundere ich mich manchmal, was Leserinnen und Leser als „schwer zu lesen“ bezeichnen. Mal sind die Namen zu kompliziert, mal die Kapitel zu lang, mal gibt es zu viele Rückblenden oder Zeitsprünge. Diese Kritikpunkte können handwerkliche Mängel benennen. Doch fast immer sind es einfach nur stilistische Besonderheiten, die mich beim Lesen nicht ausbremsen würden. Daran musste ich denken, als ich „Die Insel der besonderen Kinder“ las. Dieses Buch macht nämlich im Sinne dieser Rezensenten alles richtig. Es lässt sich verschlingen, in einem Rutsch durchlesen und man kann tief in die geheimnisvolle, gruselige Welt eintauchen. Das sehe ich auch so. Obwohl Grusel oder Mystery nicht gerade zu meinen bevorzugten Genres zählen, hat mich das Buch gut unterhalten. Doch vor allem hat es mir vor Augen geführt, was andere Leser:innen meinen können, wenn sie sagen, dass diese Geschichte sich gut liest. Bin ich hier im Kino? … Die Insel der besonderen Kinder. Oder: was ist ein leicht zu lesendes Buch? weiterlesen
Füge diese URL in deine WordPress-Website ein, um sie einzubetten
Füge diesen Code in deine Website ein, um ihn einzubinden