Le Chaim! Eine Reise durch das jüdische Jahr

»Sie wollten uns töten. Wir haben gewonnen. Lasst uns essen!« So lautet angeblich das Motto vieler jüdischer Feste. Dieses Zitat genügte, um mich auf das Buch »Le Chaim! Mit Danielle Spera durch das jüdische Jahr« neugierig zu machen. Die Direktorin des Jüdischen Museums Wien erklärt die jüdischen Feiertage nicht – sie lässt uns daran teilhaben! Es ist diese persönliche Note, die das Sachbuch zu etwas ganz Besonderem macht. Natürlich wird hier die Religion erklärt. Aber vor allem funktioniert das Buch wie der Blick in die Wohnung der Nachbarn. Mit Fotos aus dem Familienalbum und Familienrezepten zeigt Danielle Sperra, wie die jüdischen Feste gefeiert und gelebt werden. Dabei hat sie ein gutes Gespür dafür, was Leser*innen wie ich mit ihrer christlich-protestantisch-atheistischen Prägung über den jüdischen Glauben und das Judentum wissen wollen. Warum bedeckt man sich beim Shabbat-Segen die Augen? Wie kommt man auf die Idee, eine Laubhütte in der Wohnung aufzubauen? Und was haben die rituellen Speisen am Pessachfest zu bedeuten? Danielle Spera erklärt nicht nur, warum so und nicht anders gefeiert wird. Sie zeigt auch … Le Chaim! Eine Reise durch das jüdische Jahr weiterlesen

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