Die Odenwälder sind ziemlich halsstarrig. Regionalgeschichte.
Regionaltitel gleichen ja einer Wundertüte. Der Leser ist sich nie so sicher, was er bekommt. Von Hobby-Schriftstellerei über Vereinsschriften, die wohl nie zum Lesen gedacht waren, bis hin zu feinen Werken zu Nischenthemen kann alles dabei sein. Diesmal hatte ich Glück. Mit „Die Einwohner sind ziemlich halsstarrig“ von Roland Vetter, erschienen im Wellhöfer Verlag, habe ich ein Buch aus der letzten Kategorie erwischt. Eberbach im Odenwald ist eine Kleinstadt, die immer ein Stück abseits lag. Heidelberg war zwar nah genug, so dass man auch in Eberbach im 15. bis 17. Jahrhundert über das Zeitgeschehen in der Welt informiert war. Doch der Weg das Neckartal entlang in den Odenwald war beschwerlich, lohnenswerte Ziele gab es nicht und wohlhabend war die Gegend schon gar nicht. Das kann man, vor allem während des Dreißigjährigen Kriegs, auch als Glücksfall betrachten. Über das Leben in solchen Städten weiß man wenig. Woher auch? In den Chroniken kommen … Die Odenwälder sind ziemlich halsstarrig. Regionalgeschichte. weiterlesen
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