Der Wächter der Winde raunt Verse von Shakespeare

Es ist eine faszinierende Welt, die Oliver Plaschka entworfen hat. Ein fantastischer Ort jenseits unserer Realität, verborgen von schweren Sturmwolken, zusammengehalten nur von der Phantasie, bevölkert von Träumen. Weit und eng zugleich. In dieser Welt entwickelt sich ein klassisches Drama um einen alten König, einen jugendlichen Helden mit reinem Herzen und einem Mädchen, das seinen Platz in einer Welt der Männer sucht. Hätte der Klappentext nicht erwähnt, dass Oliver Plaschka für diese Fantasy-Geschichte Motive aus „Der Sturm“ von Shakespeare aufgreift, wäre mir diese Besonderheit gar nicht aufgefallen. Das zeigt vor allem eines: wie schlecht ich meinen Shakespeare kenne. Doch so betrachtet entsprach meine Reaktion auf die Geschichte exakt meiner Haltung zu Shakespeare: Der alte König-Vater ging mir auf die Nerven, der jugendliche Held war zum Verlieben, die jugendliche Heldin zum Schütteln naiv. Am interessantesten fand ich die Mütter. Die Narren in Form der stets betrunkenen Stephanie und des Möchtegern-Gangsters Rince … Der Wächter der Winde raunt Verse von Shakespeare weiterlesen

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