Von Hausbesetzern und genialen Dilletanten: Käthe Kruse erzählt aus ihrem Leben

Zu „Lob des Imperfekts“ von Käthe Kruse habe ich gegriffen, weil ich auf Hintergrundinfos gehofft hatte: zu der Gruppe „Die tödliche Doris“, zu Punk in Deutschland in den 80er Jahren und zu all den Menschen, die damals als „Geniale Dilletanten“ unterwegs waren. Bekommen habe ich etwas anderes als erwartet und eigentlich viel mehr. Musik, Kunst und Wohnen sind die Themen, zu denen Käthe Kruse berichtet. Das sagt zumindest der Untertitel. Doch da sich all das nicht trennen lässt, erzählt sie aus ihrem Leben. Dabei empfand ich im ersten Teil des Buches, der von ihrer Zeit mit der Band „Tödliche Doris“ und dem Festival „Geniale Dilletanten“ handelt, ihre Erzählhaltung als distanziert-amüsiert. Wesentlich überraschender war für mich der Werkstattbericht im nächsten Kapitel, in dem sie anhand der Mariakissen erklärt, wie sie zusammen mit Nikolaus Utermöhlen und Wolfgang Müller Kunst und Musik gemacht hat. Wirklich gepackt hat mich der dritte und letzte Teil über ihr Leben in den … Von Hausbesetzern und genialen Dilletanten: Käthe Kruse erzählt aus ihrem Leben weiterlesen

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