Fotzenfenderschweine: eine unvollendete Liebeserklärung von Almut Klotz
Fotzenfenderschweine. Da das Buch von einer deutschen Indie-Musikerin stammt, hatte ich für mich gleich eine Übersetzung des Titels parat. Fender konnte nur die Gitarre sein, Fotze und Schweine stand für manches, was man als Musikerin in der Szene erlebt. Ich lag falsch. Es gibt auch sonst einiges, was das Buch Fotzenfenderschweine von Almut Klotz nicht ist. Die von ihr mitgegründete Kult-Band Lassie Singers, die sich 1998 nach 10 Jahren aufgelöst hatte, kommt nur als bereits abgeschlossenes Kapitel vor. Wie und warum sie Musik macht, das steht nicht im Mittelpunkt. Der Klappentext behauptet es zwar, doch eine Abrechnung mit Frauenrollen in der Indie-Szene sehe ich darin nicht. Wenn dann eine Standortbestimmung der Rollen, die Almut Klotz selbst eingenommen hat oder die ihr Mann, der Musiker und Autor Rev. Christian Dabeler ihr zugeschrieben hat. Doch vor allem ist Fotzenfenderschweine eines nicht: fertig. Almut Klotz konnte es nicht beenden. Sie starb im August 2013 an Krebs. Dass ihr…














