Iron Buchblogger – #ironBB

Iron Buchblogger

Mein neuestes Blog-Abenteuer:
Iron Buch-Blogger

Mein neuestes Blog-Abenteuer begann für mich mit einer kleinen Twitter-Meldung:

„@IronBuchBlogger folgt Dir jetzt auf Twitter“. Bitte wer?

Ich folgte dem Link zu einer damals noch recht kargen Internet-Seite, las und meldete sofort das Buchkind, meinen neuen Bilderbuch- und Kinderbuch-Blog an. Vernetzungsprojekten kann ich einfach nicht widerstehen …

So kam es, dass ich quasi schon vor dem eigentlichen Start der „Iron Buchblogger“ dabei war. Eine Woche später liegen bereits über 30 Anmeldungen vor. Das Projekt trifft offensichtlich den Nerv vieler Buchblogger und das freut mich!

Hinter dieser Idee stecken Leander Wattig und Charlotte Reimann. Wie man sich den Ehrentitel des „Iron Buchbloggers“ verdienen kann und was die beiden damit erreichen wollen, erklären sie ganz prima auf Ironbuchblogger.de.

Doch woher kommt die Idee und wohin soll die Reise der „Iron Buchblogger“ gehen?

Neugierig, wie ich nun mal bin, habe ich Charlotte diese zwei Fragen gestellt. Lest hier ihre Antworten:


Wie ist die Idee zu den Iron Buchbloggern entstanden? Am Schreibtisch, spontan oder im Gespräch?

„Mich beschäftigte schon lange, dass es im Netz zwar viele spannende Branchen- und Buchblogs gibt, man jedoch nur mehr oder weniger zufällig über sie stolpert. Dabei sind sie oft großartig und verdienen viel mehr Aufmerksamkeit auch in der Offline-Welt. Mir fehlte ein Blogverzeichnis, also so eine Art Literaturverzeichnis für Blogs, das Suchenden im Netz Orientierung bietet und zugleich den Blogs mehr Aufmerksamkeit verschafft. Außerdem habe ich im Verlagsalltag zumeist mit Menschen zu tun, die nicht in Blogs unterwegs sind, deswegen auch mein Wunsch nach Erfahrungsaustausch und Vernetzung mit anderen Bloggern 🙂

Als Leander dann auf Twitter über „Blogpaten“ sinniert hat, habe ich ihn einfach angequatscht. Wir haben uns getroffen, zwei Bier zusammen getrunken und er hat mir von den Ironbloggern erzählt. Ich war von der spielerischen und unkomplizierten Idee fasziniert. Eisern Bloggen, weil es Spaß macht, aber auch, weil es etwas zu verlieren (Ehre, Geld) und zu gewinnen (aktiver Blog, Sichtbarkeit, Vernetzung, Freigetränke…) gibt. Einmal die Woche bloggen ist schon eine ziemliche Herausforderung, wie ich finde. Den Titel „Iron Buchblogger“ muss man sich also erst mal verdienen. Zugleich erhält man so automatisch ein Linkverzeichnis der aktiven Buchblogs, denn wer nicht bloggt, fliegt raus.“

Wo soll das hinführen? Wo soll #IronBB in 2 Jahren sein?

„Buchmenschen sollen (mehr) bloggen. Wir wollen Buchblogger untereinander vernetzen und die Blogs nach außen hin sichtbar machen. Bereits in der ersten Woche nach dem Start haben sich mehr als 30 Blogger angemeldet und in zwei Jahren sind hoffentlich alle aktiven Buchblogger dabei 🙂 Wir treffen uns dann nicht mehr nur auf den großen Messen in Leipzig und Frankfurt, sondern auch auf den vielen regionalen Literaturfestivals, die überall im Land stattfinden. Iron Buchblogger profitieren von dem gegenseitigen Austausch, ihre Blogs werden schöner, besser und schneller gefunden und auch sie selbst stoßen leichter auf neue spannende Blogs. Jeder Leser, Autor und Verleger kennt und schätzt die Iron Buchblogger. 

Nein, im Ernst: In erster Linie soll Bloggen Spaß machen! Die Iron Buchblogger wollen Faule motivieren und Neulinge zum Bloggen verführen. Wir sind gespannt, was ihr daraus macht!“

Ich finde, das klingt durch und durch sympathisch!

Hier noch zwei Empfehlungen von mir für alle, die mehr Buch-Blogs entdecken möchten:

Update Dezember 2014:

Für die Mitglieder völlig überraschend wurden die Iron Buchblogger in der Form, wie ich sie hier beschrieben habe, im November 2014 eingestellt. Schade – aber vielleicht geht es in anderer Form weiter. Alle Infos dazu findet ihr in dieser Facebook-Gruppe.

Ein Kommentar

  1. Pingback:Presseschau: Blogger schenken Lesefreude und Iron-Buchblogger - GeschichtenAgentin

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