Tochter des Drachenbaums – Amakuna-Saga Band 1
Eindeutig: das Wetter beeinflusst meine Auswahl an Lektüre. Schwergewichtige Sachbücher bleiben jetzt erst einmal liegen, denn Sommerzeit ist bei mir Schmökerzeit. „Tochter des Drachenbaums“ passt für mich perfekt zu diesen Temperaturen und zu meinem Urlaub im Süden.
Die Insel La Palma und das alte Volk der Guanchen spielen eine wichtige Rolle in Susanne Aerneckes Schmöker. Die Ureinwohner der Kanaren kannten einen psychoaktiven, heilkräftigen Pilz, den sie aus gutem Grund geheim hielten. Die spanischen Eroberer wären für dessen Wirkung noch nicht reif gewesen, denn zu sehr bestimmte Machtstreben und Gier ihr Handeln. Doch wie würde das heute aussehen?
Wer den Pilz einmal eingenommen hat, dessen Seele ist für immer mit allen verbunden, die die gleiche Erfahrung machen durften. So springt die Geschichte aus der Vergangenheit in die Gegenwart und wieder zurück und jede neue Figur ist zugleich ein alter Bekannter. Werden sich die Protagonisten diesmal anders entscheiden als in einem früheren Leben oder wird sich die Geschichte wiederholen? Dann würde das Profitdenken der Pharmaindustrie gewinnen so wie damals die Eroberer und die Inquisition gewannen.
Eine abenteuerliche Geschichte hat sich Susanne Aernecke ausgedacht und ich bin mir jetzt schon sicher, dass sie die Spannung auch für die geplanten Fortsetzungen aufrecht halten kann.
Das Panama-Erbe – Amakuna-Saga Band 2

Es ist wieder passiert. Es wurde Sommer. Mein Leseverhalten ändert sich. Die Bücher, die ich lese, werden gleichzeitig dicker und leichter. Ein Trick, den nur Bücher beherrschen.
Im Sommer 2015 habe ich den ersten Band der Amakuna-Saga von Susanne Aernecke gelesen. Über die Tochter des Drachenbaums habe ich hier geschrieben. Dann kam die Saga, die eigentlich dieses Jahr hätte beendet werden sollen, ins Stocken. Nun aber liegt mit Das Panama-Erbe endlich Band 2 vor, der mir sogar besser gefällt als der erste. Die Geschichte ist dichter und praller geworden, gleichzeitig aber auch straffer erzählt.
Ich mag Genre-Grenzgänger sehr. Ein reiner Krimi oder eine Familiengeschichte interessiert mich nicht. Aber dieser Mix aus Familien-Saga, Thriller, Fantasy, historischen Roman, Zeitreise, Liebesgeschichte, Mystik und Spiritualität liegt mir. Ein Sommerbuch, dass man am besten draußen in der Natur liest, so dass man zwischendurch den Wolken nachschauen kann und dem Rascheln des Laubs an den Bäumen zuhören kann. Noch besser wäre ein Strand, denn das Meer spielt eine große Rolle in dem Buch.
Jetzt bin ich gespannt, zu welchem Schluss Susanne Aernecke ihre Saga um Amakuna, den Pilz, der Heilungswunder vollbringen kann, bringen wird. Ist die Menschheit in ihren Augen reif, ein solches Mittel zum Wohle aller einzusetzen? Oder werden ihre Protagonisten versuchen, Profit und Machtgewinn zu erreichen? Oder findet die Autorin einen ganz anderen Ausweg? Ich habe da so eine Ahnung und bin neugierig, ob ich richtig liege.
Bleibt die Frage, in welchem Sommer ich den Abschlussband lesen werde – 2018 oder 2019?
Mehr Informationen zur Amakuna-Saga:
Susanne Aernecke
Tochter des Drachenbaums
Amakuna-Saga Band 1
Rezensionen beim Lesenden Katzenpersonal und beim Buchherz-Blog
Das Panama-Erbe
Amakuna-Saga Band 2
Beide Bücher sind noch als E-Book erhältlich.
Ein dritter Band ist meines Wissens nach nie erschienen
Alyna Verlag
Verlag wurde eingestellt
Rezensionen zu Romanen auf meinem Buch-Blog
Ein Abenteuerroman, der gut dazu passt: Kondorkinder







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