Wut, die etwas in Bewegung setzt: „Witches, Bitches, It-Girls“ von Rebekka Endler
Dieses Buch hat mich genau wie viele andere Leser*innen auf eine gute Art wütend gemacht. Die Wut, die nach der Lektüre von „Witches, Bitches, It-Girls. Wie patriarchale Mythen uns bis heute prägen“ zurückbleibt, ist produktiv. Hier entfaltet Wut ihre ganze Kraft. Sie ist zunächst ein moralisches Wahrnehmungsorgan, das uns merken lässt, dass etwas nicht stimmt. Doch Wut kann noch mehr und auch das steckt in dem Buch: Wer wütend wird, nimmt sich selbst als jemanden ernst, dem Respekt zusteht. Insbesondere FLINTA* und anderen marginalisierten Gruppen…





























