Jacques Frisch – Facebook für Selbstständige – Rezension

Ich mag Facebook. Eine große Spielwiese, auf der ich jeden Tag neue Möglichkeiten, neue Menschen, neue Ideen und neue Geschichten entdecke.
Aber Facebook nutzen, um Geld zu verdienen? Würde mir gefallen, aber ich habe Zweifel, ob das Wirtschaftsleben so funktioniert.

Wenn ich Zweifel habe, greife ich gerne zu einem Buch.
In diesem Fall zu „Facebook für Selbstständige“ von Jacques Frisch aus dem Addison-Wesley Verlag, das dem Sonderheft der CT „Soziale Netze“ als E-Book beilag.

Ich bin nicht selbstständig, habe aber für eine große Buchhandlung gebloggt und für einen Spielwarenladen eine Facebook-Präsenz aufgebaut. Dabei fiel es mir immer leicht, Content zu schaffen und Leser zu finden. Insbesondere bei Facebook habe ich mich häufiger in der Technik verheddert und auf die Frage, wie sich Online-Aktivitäten und stationärer Handel so richtig gewinnbringend miteinander verknüpfen lassen, fehlten mir Antworten. Einfach auf dem Kassenzettel auf Blog und Fanpage hinzuweisen reicht nicht.

Nicht alle diese Fragen wurden von „Facebook für Selbstständige“ beantwortet,
denn der Autor widmet sich vor allen Dingen der Technik und der redaktionellen Planung.

Aus dem Inhalt:

Wer, was, wo – Profil, Page, Place
Kommunikation in Facebook
Eine Business-Page in 5 Minuten
Content is King
Die Business-Page individualisieren
Eigene Gewinnspiele und Promos starten
Werbung schalten
Erfolge richtig messen
Facebook in die eigene Website integrieren

Zu diesen Punkten bietet er hervorragende, klar strukturierte Erklärungen, die sich an Einsteiger richten. Jetzt verheddere ich mich deutlich weniger in der Technik und ich habe begonnen, meinen Blog und meine Fanpage stärker miteinander zu verzahnen. Die Lektüre hat sich für mich also gelohnt.

Auf meine anderen Fragen suche ich weiter Antworten. Facebook ist für mich auf jeden Fall ein tolles Instrument, um die Emotionalität einer Marke zu stärken – Kundenbindung leicht gemacht. Doch damit die Fanpage wirklich wirksam ist, braucht es nach meiner Einschätzung mehr als 500 Fans – und damit meine ich echte Fans, nicht nur der Freundeskreis des Inhabers und der Angestellten. 500 Fans sind für einen kleinen Selbstständigen eine Menge …

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