Unser Gehirn als Wohngemeinschaft: Die Beneficial Thinking Methode
„Glaube nicht alles, was du denkst.“ Dieser Satz hat mir schon in vielen belastenden Situationen weitergeholfen. Aber warum ist das so? Wie kann das sein, dass unser Gehirn auf eine eigentlich banale Begebenheit mit Gefahrenabwehr reagiert – Anspannung, erhöhter Puls, Stress? Wieso greife ich zu Chips, obwohl ich genau weiß, dass ein kurzer Spaziergang besser wäre? Weshalb treffe ich unkluge Entscheidungen und komme aus eingefahrenen Verhaltensmustern nicht heraus? Dr. Karella Easwaran kann das erklären. Vor allem kann sie das sehr niederschwellig erklären. Lediglich der Titel „Beneficial Thinking-Methode“ ist kompliziert. Doch die Arbeitsweise unseres Gehirns beschreibt sie so bildreich, dass die ganze Familie vom Schulkind bis zu den Großeltern damit arbeiten kann. Unser Gehirn, ein Haus voller Charakterköpfe Stellen wir uns einfach vor, unser Gehirn sei ein dreigeschossiges Haus. Im Keller wohnen das Krokodil (Stress, Verteidigung, Flucht) und die Taube (Ruhe, Entspannung). Sie bekommen die Informationen von Amy (Gefahrenabwehr, Auswertung von…
















