Der böse Ort – Magische Architektur in London

Aaronovitch Band 4: Der böse Ort - Urban FantasyModerne Architektur ist böse. Sie dient nur dazu, dem Menschen seine Energie zu rauben, um sie anschließend für magische Zwecke nutzen zu können. Mit dieser Theorie könnte man so einiges an menschlichem Fehlverhalten erklären und vielleicht würde der Einsatz von Magiern in manchen Brennpunkten eine Wende zum Guten herbeiführen. Vielleicht wären ja wirklich lokale Götter und Naturwesen bereit, ein solches Vorhaben zu unterstützen und böse Orte zu heilen?

Ben Aaronovitch präsentiert auch im vierten Band um den Londoner Detective und Nachwuchs-Zauberer Peter Grant interessante Erklärungsansätze für den Zustand unserer Städte. Der Plot ist diesmal nicht ganz ausbalanciert; insbesondere die Kapitel über das Frühjahrsfest der Flussgötter sind zu lang geraten. Die Persönlichkeitsentwicklung der Hauptdarsteller nimmt ordentlich an Fahrt auf. Das stimmt mich optimistisch für die nächsten Folgen der Serie.

Leider führt das dazu, dass ein paar der logischen Erklärungen für den eigentlichen Kriminalfall etwas knapp geraten. Selbst Urban Fantasy funktioniert mit einem Mindestmaß an logischen Erklärungen besser 😉

Aber der Showdown! Der macht alle Längen des Buches wieder wett. Wow. Mit dieser Wendung hat wohl keiner gerechnet. Und schon will ich wieder wissen, wann endlich der nächste Band erscheint!

Infos zum Buch:

Ben Aaronovitch
Der Böse Ort

Originaltitel: Broken Homes

DTV
ISBN 3423215070

3 Kommentare

  1. Das Buch ist echt gut, ich hätte nie gedacht das solche Bücher so gut sind.

  2. Da muss wohl jeder selbst herausfinden, was er von dem Buch halten soll.
    Aber auch das gibt es.
    Gut geschriebe Rezension.

  3. Dieses Buch habe ich geschenkt bekommen, ich finde es sehr gut

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