
Nein, ich werde erst gar nicht versuchen, eine Rezension zu Cixin Lius „Die drei Sonnen“ zu schreiben – ich würde mich eh nur verheben. Um dieses Werk einzuordnen, kenne ich mich einfach zu wenig mit Science Fiction aus. Der Vergleich mit Arthur C. Clarke erscheint mir schlüssig und ich kann mir gut vorstellen, dass es sich um einen Meilenstein der Science-Fiction-Geschichte handelt. Mich hat das Buch auf jeden Fall beeindruckt!
Was mich aber fast noch mehr fasziniert ist ein Leseerlebnis, das ich offensichtlich mit vielen anderen teile. Nach 100 Seiten sollte man doch eigentlich wissen, ob einem ein Buch gefällt, oder? Ich wusste es nicht. Und war damit offensichtlich nicht allein – andere Buchbloggerinnen berichteten ähnliches.
Aber eines wusste ich nach 100 Seiten auf jeden Fall: Ich will weiterlesen! Jeden Abend dachte ich mir: Und mit welcher Wendung überrascht er mich dieses Mal? Grundsätzlich kam es anders, als ich dachte. Doch jedes Mal war ich fasziniert von der neuen Facette, die der Autor damit seiner Geschichte hinzufügte. Selbst wenn man ihm nicht bei allen physikalischen Spitzfindigkeiten folgen mag oder kann, funktioniert sein Plot bestens. Ein Lesevergnügen und nein, ich werde mir die geplante Verfilmung nicht anschauen. Wozu auch – „Die drei Sonnen“ ist Kopfkino pur!
Und wer jetzt doch noch eine Rezension zu „Die drei Sonnen“ von Cixin Liu lesen will und vielleicht auch wissen will, was wäre, wenn eine Welt drei Sonnen hätte – bitte hier entlang:
- Sandra vom Booknapping Blog – ehrlich wie immer.
- Scilogs von Spektrum.de – gründlich und wissenschaftlich wie immer
Hope Punk, schräge Science Fiction und SF-Klassiker: meine Rezensionen auf meinem Buch-Blog GeschichtenAgentin
Die Menschheit geht einmal unter, erfindet sich neu, macht aber dann mit den gleichen Fehlern weiter. Dazwischen sehr lange Beschreibungen von Technik. Das ist mein Versuch, den 1056 Seiten starken Science-Fiction „Amalthea“ von Neil Stephenson zusammenzufassen. Was in der Umschreibung fehlt: meine Faszination, die Begeisterung und der gute Grund, warum ich das Mammutwerk in gerade mal sieben Wochen ausgelesen hatte. Meine Rezension zu „Amalthea“:





