Oh wie schön – ein neuer BuchBlog! – Adopt a blogger

Bücher Ganesh GeschichtenAgentin

Damals, als ich noch jung an Blogjahren war, und begann, als GeschichtenAgentin zu bloggen, war mir eines schon klar: ich möchte nicht alleine vor mich hin schreiben. Vernetzen will ich mich, andere Blogger*innen und andere Ansichten kennenlernen. Aber wie? Ich dachte mir die Vernetzungsaktion Adopt a blogger aus. Das klang damals, im Oktober 2012, so: Oh wie schön! Es gibt einen neuen BuchBlog! Wenn die Welt auf irgendetwas nicht gewartet hat, dann auf einen neuen BuchBlog. Noch nicht mal auf meinen.So ist sie nun mal, die Welt.Ich kann es der Welt noch nicht einmal verübeln, denn es gibt schon viele, gut gemachte, sehr aktive Blogs. Mehr, als man lesen kann – zumindestens, wenn man auch noch Bücher lesen will. Was tun? Ich könnte die Welt einfach ignorieren und hier munter vor mich hin bloggen. Über Bücher, hauptsächlich. Einfach so, für mich. Wer braucht schon Blog-Leser, wenn er Bücher haben kann.…

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Und was lese ich jetzt?

Nach 24 Jahren und 11 Monaten bin ich keine Buchhändlerin mehr. Und was lese ich jetzt? Wie komme ich jetzt an Bücher? In einer Buchhandlung arbeiten heißt, Bücher im Überfluss zu haben. Immer. Ständig. Wo auch immer man hinschaut, meldet sich ein Buch: Lies mich! Schau mich an! Nimm mich in die Hand! Ich will auf deinen Nachttisch! LIESMICH! Sofort! Die Bücher, die laut genug gerufen haben, liegen noch hier. Das ist – geschätzt – noch Lesestoff für 5 Monate. Mindestens. Dann werde ich wieder das tun, was ich getan habe, bevor ich Buchhändlerin wurde: in die Bücherei gehen und mit dem Finger am Regal entlang fahren, bis ein Buch zuckt und zappelt und mit nach Hause will 🙂 Ich bin gespannt, wie sich mein Leseverhalten dadurch ändert. Eines ist sicher: Neuerscheinungen werden an Bedeutung verlieren. Und darauf freue ich mich!  Raus aus dem Hamster-Lese-Rad: „Kennst Du schon – hast Du schon gelesen…

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Das dicke Urmel Buch oder: fröhlich scheitern beim Vorlesen

Meine derzeitige Lektüre (und damit der Start meines Buch-Blogs) ist ein Kinderbuch-Klassiker: Das Urmel von Max Kruse.Nicht wirklich verwunderlich, da ich ja jetzt für „Urmel – Richtig gutes Spielzeug“ arbeite. Natürlich wollte ich genau wissen, wo ich eigentlich gelandet bin – und dabei eine Bildungslücke schließen! Ich kann mich an das Urmel nicht erinnern. Augsburger Puppenkiste habe ich nie geschaut (war ein fernseh-armer Haushalt), aber dass das Buch an mir vorbei gegangen ist, finde ich verwunderlich. Gefühlt habe ich schließlich damals die ganze Bücherei leergelesen! Ähnlich wie Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt war Urmel für die Buchhandels-Kunden nicht so wirklich ein Must-Have-Kinderbuch-Klassiker. Bücher wie „Die kleine Hexe“ und „Lukas, der Lokomotivführer“ spielen da in einer ganz anderen Liga. Urmel war immer das Buch für die Fans, das besondere Kinderbuch. Darüber hatte ich mir nie Gedanken gemacht. Aber jetzt, da ich es lese, erschließt sich mir die Kunden-Logik. Urmel vorlesen ist…

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Ende und Anfang

Der Anfang der GeschichtenAgentin beginnt mit dem Ende:  Hier steht er, mein letzter Beitrag für den Team-Blog der Buchhandlung Hugendubel. 155 Beiträge habe ich dort in der Zeit von April 2011 bis September 2012 veröffentlicht. Das ist Rekord. Und nun – mit dem Beitrag zum Guiness Book of World Records 2013 – vorbei. Schluss. Bühnenwechsel. Ich habe meine Zeit mit dem Hugendubel-Blog sehr genossen. Dort habe ich das Bloggen für mich entdeckt; gelernt und geübt. Ein wunderbarer, kreativer Freiraum – und das mitten in einem Konzern mit einer sehr dominanten Zentrale. Es gab für uns Blogger lediglich eine Vorgabe: es werden nur Bücher besprochen, die uns begeistert haben. Verrisse waren nicht erwünscht. Und jetzt macht mal … No Problem, Mister – diese Herangehensweise entspricht meinem Naturell. Ich rede lieber über Themen, die mir gefallen, als über Dinge, die mich stören. Und am liebsten rede ich über das, was mich begeistert. Und…

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