Adopt a Blogger zu Gast im Krimigarten

„Ist das etwa Giersch???“ Ein Garten kann ein Krimi sein Davon ist Simone Ehrhardt, Krimi-Autorin, Garten-Besitzerin und Betreiberin des Blogs Krimigarten, überzeugt. Dort bin ich zu Gast mit meinem zweiten Beitrag aus „Adopt a Blogger“. Eigentlich ist es ja der dritte Beitrag – aber Simone hat so schnell und beherzt zugegriffen, dass sie die Folge 2 von Adopt a Blogger „Krickel-Krakel“ überholt hat. Was für einen Eindruck philosophierende, gärtnernde Männer auf mich gemacht haben; warum ich Akeleien liebe, der Autor jedoch nicht; ob man grundsätzliche philosophische Probleme mit dem Prinzip des Nutzgartens haben kann; warum der Mörder eben doch nicht der Gärtner ist oder vielleicht doch und welche logistischen Probleme zu lösen sind, wenn man eine Leiche im Garten verscharren möchte – all das lest ihr hier in meiner Rezension zu „Die Tages des Gärtners“ von Jakob Augstein. Viel Spaß bei der Lektüre wünschen Simone, Penelope Plank und ich! * Wenn durch diesen Beitrag jetzt eine Gartenbuch-Sehnsucht bei Euch ausgebrochen ist: In der Blog-Kategorie „Draußen, Garten & Natur“ findet ihr noch mehr Tipps zu Gartenbüchern! Update Januar…

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Anita Blake – meine Lieblings-Trash-Serie

Anita Blake begleitet mich schon lange. Nicht jede trashige Buch-Serie, die ich im Laufe meines Leserinnen-Lebens ins Herz geschlossen habe, kann mich heute noch überzeugen. Die Saga vom Dunkelelfen durfte zum Beispiel weiterziehen, Anita Blake hingegen bleibt. Nicht nur das: Ich habe mir mittlerweile alle Taschenbücher, die damals bei Bastei Lübbe erschienen sind, gebraucht gekauft. Zum ersten Mal besitze ich die Serie komplett und mein re-Read läuft noch. Natürlich machen mir heute noch all die Wer-Ratten, Wer-Schwäne und die anderen Geschöpfe der Nacht Spaß. Köstlich amüsieren kann ich mich auch über den Ehrenkodex der Vampire, Werleoparden und Werwölfe, der zuverlässig dafür sorgt, dass sie sich selbst im Weg stehen. Doch am meisten fasziniert mich etwas anderes: Anita Blakes langer Weg vom braven, monogamen Girl, das zufällig Tote beschwören kann, zum Role Model für polyamore Beziehungen. So klang meine Begeisterung im Jahr 2012 hier auf meinem Buch-Blog, bei meiner damaligen Vernetzungsaktion. Es ist zugleich eine meiner wenigen Buchbesprechungen, die aus der Aktion immer noch online ist. Danke dafür! Die erste Rezension, die in meinem Projekt „Adopt…

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Blogparade des Staedelmuseum

Ankündigung GeschichtenAgentin Blog

Hm, ich glaube, ich lege jetzt ein paar alte Platten auf … Joy Division vielleicht … oder The Cure … suche mir ein Märchenbuch … lese ein paar Gedichte … wasche eine Ladung schwarze Klamotten … … und überlege mir dabei, warum ich ein Schwarzer Romantiker sein könnte … Grund für diese schwerwiegenden Überlegungen ist die Blogparade zur Ausstellung „Schwarze Romantik. Von Goya bis Max Ernst“ im Frankfurter Staedelmuseum. Der Trailer, den ich in den Artikel eingebunden habe, hat mich sehr neugierig gemacht. Hier ging es zur Blogparade des Staedelmuseums in Frankfurt – leider offline Aber würden Schwarze Romantiker überhaupt an einer BlogPARADE teilnehmen? Im Gleichschritt gerade aus laufen?? Sollte es nicht wenigstens ein Blog-Menuett sein? Oder noch besser ein mitternächtliches Treffen?? Service-Nachtrag mit Infos zur Blogparade und dem Museum: Mein Beitrag zur Blogparade ist leider offline Den wirklich bemerkenswerten und lesenswerten Blog des Frankfurter Staedelmuseums findet ihr hier Die GeschichtenAgentin ist häufiger in Museen zu Gast. Alle meine Beiträge mit dem Label Museum findet ihr hier.

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Oh wie schön – ein neuer BuchBlog! – Adopt a blogger

Bücher Ganesh GeschichtenAgentin

Damals, als ich noch jung an Blogjahren war, und begann, als GeschichtenAgentin zu bloggen, war mir eines schon klar: ich möchte nicht alleine vor mich hin schreiben. Vernetzen will ich mich, andere Blogger*innen und andere Ansichten kennenlernen. Aber wie? Ich dachte mir die Vernetzungsaktion Adopt a blogger aus. Das klang damals, im Oktober 2012, so: Oh wie schön! Es gibt einen neuen BuchBlog! Wenn die Welt auf irgendetwas nicht gewartet hat, dann auf einen neuen BuchBlog. Noch nicht mal auf meinen.So ist sie nun mal, die Welt.Ich kann es der Welt noch nicht einmal verübeln, denn es gibt schon viele, gut gemachte, sehr aktive Blogs. Mehr, als man lesen kann – zumindestens, wenn man auch noch Bücher lesen will. Was tun? Ich könnte die Welt einfach ignorieren und hier munter vor mich hin bloggen. Über Bücher, hauptsächlich. Einfach so, für mich. Wer braucht schon Blog-Leser, wenn er Bücher haben kann. Oder? Oder …Ich könnte mich mit der Welt verbinden. Mit der Blog-Welt. Mindestens. Ok, vielleicht mal zuerst mit der Teilmenge der Buch-Blogger. Auch schon recht…

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Und was lese ich jetzt?

Nach 24 Jahren und 11 Monaten bin ich keine Buchhändlerin mehr. Und was lese ich jetzt? Wie komme ich jetzt an Bücher? In einer Buchhandlung arbeiten heißt, Bücher im Überfluss zu haben. Immer. Ständig. Wo auch immer man hinschaut, meldet sich ein Buch: Lies mich! Schau mich an! Nimm mich in die Hand! Ich will auf deinen Nachttisch! LIESMICH! Sofort! Die Bücher, die laut genug gerufen haben, liegen noch hier. Das ist – geschätzt – noch Lesestoff für 5 Monate. Mindestens. Dann werde ich wieder das tun, was ich getan habe, bevor ich Buchhändlerin wurde: in die Bücherei gehen und mit dem Finger am Regal entlang fahren, bis ein Buch zuckt und zappelt und mit nach Hause will 🙂 Ich bin gespannt, wie sich mein Leseverhalten dadurch ändert. Eines ist sicher: Neuerscheinungen werden an Bedeutung verlieren. Und darauf freue ich mich!  Raus aus dem Hamster-Lese-Rad: „Kennst Du schon – hast Du schon gelesen – wie ist denn das neue Buch von …“ Als Buchhändlerin nenne ich das, was ich lesen möchte „Perlen der Backlist“. Gemeint sind damit Bücher,…

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Das dicke Urmel Buch oder: fröhlich scheitern beim Vorlesen

Meine derzeitige Lektüre (und damit der Start meines Buch-Blogs) ist ein Kinderbuch-Klassiker: Das Urmel von Max Kruse.Nicht wirklich verwunderlich, da ich ja jetzt für „Urmel – Richtig gutes Spielzeug“ arbeite. Natürlich wollte ich genau wissen, wo ich eigentlich gelandet bin – und dabei eine Bildungslücke schließen! Ich kann mich an das Urmel nicht erinnern. Augsburger Puppenkiste habe ich nie geschaut (war ein fernseh-armer Haushalt), aber dass das Buch an mir vorbei gegangen ist, finde ich verwunderlich. Gefühlt habe ich schließlich damals die ganze Bücherei leergelesen! Ähnlich wie Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt war Urmel für die Buchhandels-Kunden nicht so wirklich ein Must-Have-Kinderbuch-Klassiker. Bücher wie „Die kleine Hexe“ und „Lukas, der Lokomotivführer“ spielen da in einer ganz anderen Liga. Urmel war immer das Buch für die Fans, das besondere Kinderbuch. Darüber hatte ich mir nie Gedanken gemacht. Aber jetzt, da ich es lese, erschließt sich mir die Kunden-Logik. Urmel vorlesen ist eine Herausforderung!  Dirk Bach hat sie gemeistert, aber die meisten Vorlese-Verpflichteten-Erwachsenen können an solchen Textpassagen eigentlich nur scheitern: „Schwärägkeiten, Professor? Wäll es nächt?“ plapperte Schusch…

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Ende und Anfang

Der Anfang der GeschichtenAgentin beginnt mit dem Ende:  Hier steht er, mein letzter Beitrag für den Team-Blog der Buchhandlung Hugendubel. 155 Beiträge habe ich dort in der Zeit von April 2011 bis September 2012 veröffentlicht. Das ist Rekord. Und nun – mit dem Beitrag zum Guiness Book of World Records 2013 – vorbei. Schluss. Bühnenwechsel. Ich habe meine Zeit mit dem Hugendubel-Blog sehr genossen. Dort habe ich das Bloggen für mich entdeckt; gelernt und geübt. Ein wunderbarer, kreativer Freiraum – und das mitten in einem Konzern mit einer sehr dominanten Zentrale. Es gab für uns Blogger lediglich eine Vorgabe: es werden nur Bücher besprochen, die uns begeistert haben. Verrisse waren nicht erwünscht. Und jetzt macht mal … No Problem, Mister – diese Herangehensweise entspricht meinem Naturell. Ich rede lieber über Themen, die mir gefallen, als über Dinge, die mich stören. Und am liebsten rede ich über das, was mich begeistert. Und am allerliebsten rede ich über Bücher, die mich begeistern. Da bin ich dann kaum zu bremsen … wie man an den 155 Beiträgen deutlich merkt.…

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