Einatmen, ausatmen? Da geht noch mehr: Atemtechniken

Einatmen, ausatmen. Klappt doch. Warum sollte ich dafür ein Buch benötigen? Das entsprach in etwa meinem Denken und meinem Wissensstand, bevor ich mit Yoga anfing und bevor ich Markus Schirners Buch „Atemtechniken“ für mich entdeckte. Von Atempausen oder der Tatsache, dass man auch in die Schulterblätter atmen kann, hatte ich damals noch nichts gehört. Noch schlimmer: Ich hatte es auch noch nie erfahren. Das, was so trocken im Yoga-Unterricht als…

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Goodbye New York – der Abschluss der Brooklyn-Trilogie

Jetzt sind sie also wieder hier in Deutschland. Zu sagen, sie wären zurück, käme mir unpassend vor. Denn das, was wie die Heimkehr einer Familie nach 2 Jahren in New York aussieht, ist genauso ein Neuanfang wie ein Anknüpfen. Wieder lässt uns Stephanie Hanel in tagebuchartigen Einträgen an ihren Erlebnissen, Gedanken und Gefühlen teilhaben. Als klar wird, dass die Tage der Familie in Brooklyn gezählt sind, taucht sie noch einmal…

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Ziele setzen. Das Werkzeug ist da, aber …

Vielleicht wäre manches in meinem Leben anders gelaufen, wenn mein jüngeres Ich schon ein solches Buch und die zugrunde liegende Methodik gekannt hätte. Ziele setzen, das ist nichts, was mir in die Wiege gelegt wurde. Ich bin die, die immer vom Schwebebalken gefallen ist, sich geschüttelt hat und weitergemacht hat – ohne sich das Ziel zu setzen, besser zu werden. Mich hat das Runterfallen einfach nicht gestört. In der Schule…

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Eine Einführung in die Musikethnologie

Musikethnologie war diesmal die Wissens-Insel, zu der mich meine Neugier trieb. Das kam so: Yoga machen, Mantras hören. Neugierig werden. Bücher über Mantras lesen. Auf das Thema Raga stoßen. Konzerte in der OMM, der Orientalischen Musikakademie Mannheim, besuchen. Noch neugieriger werden. Versuchen, das System der Ragas zu verstehen. Genussvoll daran scheitern. Neugierig bleiben und sich für Weltmusik zu interessieren beginnen. Für mein Leseverhalten typisch: Neue Themen und Bücher treten immer…

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Ein Comic zum immer wieder lesen: Das verrückte Unkraut

Warum eigentlich lese ich Romane immer nur einmal, Comics aber gerne mehrmals? Zu „Die neuen Abenteuer von Herrn Hase: Das verrückte Unkraut.“ habe ich in vergangenen Winter gleich mehrmals gegriffen. Und jetzt, zu Corona-Zeiten, passt die postapokalyptische Story, in der Herr Hase immer wieder in eine von Pflanzen überwucherte Welt gerät und dort ums Überleben kämpft, sowieso perfekt. Weil ich mich in den letzten Jahren erschreckend wenig um die Comic-Szene…

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Farne, Nerds, Mexiko: Die feine New Yorker Farngesellschaft

Es hat ein bisschen gedauert, bis ich mit dem Buch „Die feine New Yorker Farngesellschaft. Eine Reise nach Mexiko“ so richtig warm wurde. Später wurde mir klar: Dem Autor Oliver Sacks erging es nicht anders. Auch er hat etwas gebraucht, bis er seine Distanz zur Reisegruppe, mit der er sich auf einer Exkursion zu den Farnen Südmexikos befindet, überwunden hat. Doch dann hat er sie richtig ins Herz geschlossen, diese…

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Die Schattenkönigin

Überhaupt mag ich mehr Fantasy lesen. Vor allem wenn sie so daher kommt wie „Der Onyxpalast – Die Schattenkönigin“ von Marie Brennan: ein intelligenter Plot, den zumindest ich noch nicht einhundertmal gelesen habe. Und fast noch wichtiger: Es wird zwar auch hier gekämpft und gestorben, aber die Handlung schreitet ohne Gewaltorgien und Blutbäder voran. In diesem Fantasy-Roman stehen Intrigen und Ränkespiele im Mittelpunkt. Wir befinden uns am Hof von Königin…

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Ein Ersatz für Konzerte, die ich nie sah: Bowie – als Comic

Das einzige Mal, dass ich Bowie live sah, kam er als Gentleman im Anzug daher. Die Bühnenpräsenz war beeindruckend und sein klug platziertes Lächeln strahlte bis zu mir ganz hinten, auf dem Hügel am anderen Ende des Festivalgeländes. Trotzdem hätte ich ihn gerne einmal anders erlebt – nämlich so, wie in diesem Comic: Bowie – Sternenstaub, Strahlenkanone, Tagträume. Laura Allred, Michael Allred und Steve Horton schwärmen von dem frühen David…

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Dichterinnen & Denkerinnen

Auf dem Gymnasium habe ich genau eine Autorin gelesen: Christa Wolf. Mir fiel nicht auf, dass das nicht so hätte sein müssen. Aber mir fiel sehr wohl auf, dass insbesondere die Jungs in meiner Klasse mit der dreifachen Exotik aus Frau – DDR – Frauenfigur aus der griechischen Mythologie überfordert waren. Doch Fragen zu solchen Phänomenen muss man sich nicht stellen, um Spaß an Katharina Herrmanns großartigem Buch „Dichterinnen &…

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