Plötzlich Kaiser: Macht und Intrigen am Hof

Cover des Fantasy-Romans Der Winterkaiser von Katherine Addison

Ich habe ihn gefunden, den einen Fantasy-Roman, der (fast) ohne Brutalität, Gewalt und ganz ohne Schlachtengetümmel daher kommt: „Der Winterkaiser“ von Katherine Addison ähnelt einem Kammerspiel. Als bei einem Unglück der Kaiser und seine Thronfolger ums Leben kommen, findet sich Maia, der ungeliebte Sohn des Kaisers, auf einmal auf dem Thron wieder. Allerdings wuchs er in der Verbannung auf und hat weder Ahnung vom Leben am Hof noch von Politik und den Aufgaben eines Kaisers.

Aus diesem Setting entwickelt Katherine Addison einen hinterlistigen, stellenweise vergnüglichen Roman um einen jungen Mann, der versucht seinen Platz im Leben zu finden, und um Frauen, die zeigen wollen, dass sie mehr können als heiraten. An Tiefe gewinnt der Roman, weil Maia Sohn eines Elfenkönigs und einer Kobold-Prinzessin ist. Rassismus, Emanzipation und die Frage nach einer gerechten Gesellschaftsform sind Themen, die Katherine Addison geschickt in die Handlung einbindet, ohne sie groß in den Vordergrund zu stellen.

Das war genau das Richtige für den Start in meinen Lese-Urlaub! Hier bei „Papier und Tintenwelten“ findet ihr eine ausführliche Rezension mit mehr Infos zur Handlung.


Angaben zum Buch:

Katherine Addison
Übersetzt von Petra Huber

Der Winterkaiser

Fischer Tor


Entdeckt habe ich den Roman übrigens auf dieser Liste:

Die 100 besten Fantasy-Bücher aller Zeiten


Mehr Fantasy-Romane auf meinem Blog – dieser hier passt gut zum Winterkaiser:

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