Das Prinzip der Mühelosigkeit

Pamela Obermaier, Dr. Marcus Täuber Das Prinzip der Mühelosigkeit Warum manchen alles gelingt und andere immer kämpfen müssen. SAchbuch

Kompetentes Plaudern – so würde ich den besonderen Tonfall dieses Buches beschreiben. „Das Prinzip der Mühelosigkeit“ ist definitiv kein Tschakka-ändere-dein-Leben-in-21-Tagen-Ratgeber, denn dann hätte ich es gar nicht zu Ende gelesen. Es kommt eher wie ein Buch gewordener Podcast daher: frisch, leicht, interessant. Mag ich.

Natürlich geht es in dem Buch auch um Spitzenleistungen von Sportlern und Managern. Das ist nicht meine Welt, aber ich konnte diesen Teil problemlos ignorieren.

Kreativität entfalten, leichter lernen und ohne tagelanges Grübeln stimmige Entscheidungen treffen – das sind die Themen, die in dem Sachbuch viel mehr Raum einnehmen als die Manager-Attitude. Damit wurde es zu meinem Buch.

Natürlich bringen wir alle zu diesen Themen einen Haufen Vorkenntnisse mit. Hier ein Zeitungsartikel, da der Rat eines Freundes, dort ein Ratgeber. Wissen wir nicht schon längst alles? Fehlt es nicht einfach nur an der Umsetzung?

Genau das denken die Autoren offensichtlich mit und halten daher gut die Balance zwischen Basis-Wissen, Motivation und neuesten Erkenntnissen aus der Forschung. Damit ist ihr Buch ein Auffrischungskurs, ein Update für all die Wissenshäppchen, die wir uns schon gemerkt haben.

Und so tauche ich aus dem Buch mit den verheerendsten aller Booknerd-Wünsche auf: Ich mag die anderen Bücher von Pamela Obermaier und Marcus Täuber auch noch lesen. Die Stapel ungelesener Bücher, von denen es mittlerweile in jedem Zimmer einen gibt, lachen derweil hämisch.

Infos zum Buch:

Pamela Obermaier
Dr. Marcus Täuber

Das Prinzip der Mühelosigkeit
Warum manchen alles gelingt und andere immer kämpfen müssen


Goldegg Verlag

Ein Sachbuch, das gut dazu passt:
Beweg Dich und dein Gehirn sagt danke

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