Die Zwanziger Jahre – wild und weltweit
Die Zwanziger Jahre! Berlin! Ja, klar, kennen wir. Aber eben auch Paris, Wien und Moskau. Genauso wie Chicago, Tokio und Shanghai. In kleinen, locker zu lesenden Kapitel-Häppchen zeigt dieser Bildband, das jede Ecke der Welt ihre eigenen Zwanziger Jahre erlebte. Das weiße Amerika begann den Jazz zu entdecken; das schwarze Amerika mit der Harlem Renaissance ein neues Selbstbewusstsein unter dem Motto „New negro“. In Berlin flanierten die Flapper und in Japan die „Modan Garu“, kurz Mogas genannt. In Moskau entstanden die Arbeiterklubs und in Italien wurde das dritte Rom gebaut. Ja, aber ist das nicht arg verkürzt? Ja, ist es. Aber dafür prall und lebendig. Dieses Buch funktioniert wie eine Revue-Show – perfekt für Menschen, die bildgewaltige Erzählungen lieben. Es richtet das Scheinwerferlicht mal auf dieses, mal auf jenes Phänomen. Manche davon sind erfreulich, manche erstaunlich und andere führten zu Katastrophen. Das unüblich wirkende Buchkonzept hat mich überzeugt. Mit den vielen kurzen und kurzweiligen Kapiteln…














