Patrick Wirbeleit – Was zur Hölle?! Comic-Roman

Was zur Hölle soll man tun, wenn man meint, seine Angebetete nur mit einer Vespa beeindrucken zu können, aber absolut kein Geld hat? Ein Job muss her und sei es Asche fegen in der Hölle. Das ist die Ausgangssituation für den Comic-Roman „Was zur Hölle?!“ von Patrick Wirbeleit. Ab da wird es turbulent. In den Hauptrollen zwei dumme Hilfsteufel, ein Marmeladenglas voll Asche und Gott als Huhn. Vielleicht ist der Himmel langweiliger als erwartet – vor allen Dingen, wenn man im Chor landet – und…

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Philipp Winterberg – Jakobsweg im Smoking – Rezension

Jakobsweg im Smoking - Weg zur perfekten Packliste - Buch - Ratgeber

Ich wander nicht gerne mit Rucksack. Egal ob in der Ebene oder in den Bergen, an heißen oder kalten Tagen – der Rucksack stört mich. Immer. Deswegen habe ich meine Ausrüstungsgegenstände minimiert. Das bisschen, was ich jetzt noch mitnehme, passt in die Jacke und die Trinkflasche wird am Gürtel befestigt. Ich mache keine Bergtouren und ich plane auch nicht, den Jakobsweg zu laufen. Ob es sich bei meinen Ausflügen in den Pfälzer Wald um ausgedehnte Spaziergänge oder Wanderungen handelt, sollen andere entscheiden. Doch selbst ein…

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Catharina Roland – Awake – Ein Reiseführer ins Erwachen – Rezension

2012, 2013, 2014 – Awake Bücher müssen sich ganz schön anstrengen. Sie müssen nicht nur gut sein, sie müssen auch noch zum richtigen Zeitpunkt im Leben des Lesers erscheinen. „Awake – Ein Reiseführer ins Erwachen“ stammt aus dem Jahr 2012. In dem Jahr habe ich das Buch schlicht und einfach ignoriert, weil ich mit anderen Dingen beschäftigt war. Probleme lösen, Gedanken machen, Wege suchen, Tunnelblick bekommen. Was man halt so tut, wenn man meint, unbedingt eine Lösung finden zu müssen. 2013 war ich dann mit…

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Lorenz Marti – "Eine Handvoll Sternenstaub" und "Übrigens, das Leben ist schön" – Rezension

Eine Reise zu den Sternen: Wissenschaft und Mystik durch Poesie vereint Mir den Sternenhimmel erklären zu wollen, ist keine gute Idee. Selbst dann nicht, wenn das Ziel nicht wissenschaftlicher Erkenntnisgewinn, sondern Romantik sein soll. Das liegt nicht daran, das mich die Pracht der Sterne kalt lässt. Ich finde die Sterne schön, beeindruckend schön. Doch die Namen und die Entfernungen interessieren mich einfach nicht. Wozu auch? Ich werde nicht zu den Sternen reisen und noch schöner werden die Sterne durch die technischen Daten auch nicht. Wesentlich…

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Zoë Beck – Brixton Hill – Rezension

Eigentlich lese ich ja keine Krimis. Auch keine Thriller. Eigentlich wollte ich in Brixton Hill auch nur kurz reinlesen, weil ich neugierig auf Zoë Becks Schreibstil war. Bereits nach wenigen Sätzen war klar, dass es diesmal anders laufen wird. Die Geschichte entwickelt bereits auf der ersten Seite einen Sog, der das ganze Buch lang andauert. Dieser Sog wird durch den Rhythmus der Erzählung noch verstärkt. Jeder Satz und jedes Kapitel hat die genau richtige Länge und wie bei einem Musikstück fügt sich eines in das…

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Rudi Beiser – Kraft und Magie der Heilpflanzen – Rezension

Der Dezember hielt einige Leseüberraschungen für mich bereit. So begegnete mir in diesen Tagen das für mich schönste Buch 2013: „Kraft und Magie der Heilpflanzen“ Das beginnt schon beim Textil-Einband, der wunderbar in der Hand liegt und eine Buch-Kuschlerin wie mich sofort begeistert. Auch das Layout und die Illustrationen sind ein Genuss! Ganz mutig wurde weitesgehend auf Bestimmungsfotos verzichtet und den Tusch-Aquarellen von Stephanie Böhm viel Platz eingeräumt. So wirkt das Buch wie ein altes, magisches Hausbuch. Anhand von 9 Pflanzen erklärt Rudi Beiser die…

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Maike Grunwald – Vom Glück mit Katzen zu wohnen – Rezension

Von Kratzbäumen und Sofas Den Begriff „Coffeetable-Book“ mochte ich noch nie. Seelenschmeichler-Bücher fände ich angemessener. Coffeetable-Book klingt nach einer wohl aufgeräumten Wohnung, die exquisit dekoriert wurde. Mittendrin auf einem kleinen Tisch, der sonst zu nichts nütze ist, liegt ein schön anzusehendes, aufgeschlagenes Buch. Möglicherweise gibt es solche Wohnungen. „Vom Glück mit Katzen zu wohnen“ gibt sich wirklich große Mühe, mich an deren Existenz glauben zu lassen. So tauche ich ein in diese wunderschönen Wohnwelten, in denen die Menschen nicht mehr Bücher haben, als in ihre…

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Terry Pratchett – Dunkle Halunken – Rezension

Dickens, Königin Victoria und die Kanalisation Terry Pratchett hat mit „Dunkle Halunken“ seine literarischen Schulden beglichen. Im Laufe der Jahrzehnte hat er für seine fast 40 Scheibenwelt-Romane sehr vieles aus der Londoner Stadtgeschichte entliehen, entlehnt und stibitzt. Der Fluss Ankh und die Themse, der Stadtteil Schatten und Seven Dial, die Wache und die Metropolitan Polizei von Robert Peel haben viel miteinander gemeinsam. Ankh Morpork und London sind mindestens seelenverwandt. Mir kommt es so vor, als hätte Sir Terry Pratchett nun als Dank für diese unerschöpfliche…

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