Das kunstseidene Mädchen.

Das kunstseidene Mädchen Irmgard Keun Doris ist Sekretärin bei einem zudringlichen Rechtsanwalt. Sie will nicht mehr tagaus, tagein lange Briefe tippen, sondern ein Star werden. Sie will hinaus in die große Welt, ins Berlin der Roaring Twenties.

Nach einer wirklich sehr langen Sachbuch-Phase ist in diesem Jahr die Lust auf Romane zurückgekehrt. Doch während ich bei Sachbüchern eine Vorliebe für neue Themen habe, greife ich bei Romanen derzeit lieber zu Büchern, die sich schon längst bewährt haben. So wie Irmgard Keuns Das kunstseidene Mädchen, das ich gerade mit viel Vergnügen zu Ende gelesen habe. Es ist die Sprache, die den Roman auch heute noch zu einem Genuss macht. … ein Nasenflügelbeben wie ein belgisches Riesenkaninchen beim Kohlfressen Irmgard Keun – Das kunstseidene…

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Frau Bauhaus – das Leben der Ise Frank

Jana Revedin JEDER HIER NENNT MICH FRAU BAUHAUS Das Leben der Ise Frank. Ein biografischer Roman

Was braucht eine Idee, um richtig groß zu werden? Einen Visionär. Jemanden, der an seine Vision glaubt, und Menschen, die die Arbeit machen. Das war Walter Gropius sicherlich bewusst, als er Ise Frank mit den Worten „Ise, ich brauche Sie!“ einen Heiratsantrag machte. Ehen, die auf gebraucht werden basieren, sind selten glücklich. So enthält dieser Anfang eigentlich schon die ganze Geschichte. Oder auch nicht. Denn auch wenn das Buch Jeder nennt mich hier Frau Bauhaus mit dem Kennenlernen von Walter Gropius und Ise Frank beginnt, so…

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Our Piece of Punk – ein feministischer Blick auf Punk & DIY

Sachbuch: Our piece of Punk - ein queer feministischer Blick auf Punk und DIY.

Lies ein Buch und danach weißt Du, was Du Dir alles an Musik anhören solltest. Darauf hatte ich ein wenig gehofft, aber ganz so leicht wollten es mir die Autorinnen dann doch nicht machen. Our Piece of Punk ist kein Kanon, kein Überblick über die queere und feministische Punk- und DIY-Szene nach den Riot Grrrls. Es ist eher eine Collage, eine Sammlung an Meinungen, Lebensläufen und Ansichten, die in Streitgesprächen, Comics, Zeichnungen und persönlichen Berichten dokumentiert werden. Das so entstandene Gesamtkunstwerk passt in Herangehensweise und…

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Unsagbare Dinge. Eine unschreibbare Rezension.

Am 2. Januar 2016 bezeichnete ich mich zum ersten Mal seit langer Zeit wieder als Feministin. Auslöser waren weniger die Ereignisse in der Silvesternacht am Kölner Bahnhof als viel mehr das, was darauf folgte. Viele Männer (und einige wenige Frauen) fühlten sich auf einmal für den Schutz von Frauen zuständig. Sie erklärten mir, dass ich gefährdet sei und legten auch gleich fest, was ich für meine Sicherheit zu tun hätte: wo ich hingehen darf und wo nicht, was ich anzuziehen habe und was nicht und…

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Muslim Girls oder was ein Kopftuch bedeuten kann, aber nicht muss

Muslim Girls. Sachbuch.

Meine ganz persönliche Kopftuchgeschichte spielt in den 70er Jahren. Für meine Oma war ein Kopftuch ein ganz normales, ungemein praktisches Kleidungsstück. Es hielt bei Wind die Haare aus dem Gesicht, schützte im Sommer vor der Sonne, bei der Gartenarbeit vor dem Dreck und fing an den Schläfen und im Nacken den Schweiß auf. Bei schlechtem Wetter hielt es warm, ein leichter Regen machte dem Kopftuch nichts aus. Damit verhinderte das Kopftuch Ohrenschmerzen und, wenn man es in die Stirn zog, Stirnhöhlenentzündungen. Sehr praktisch und angenehmer…

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