Yoga für die Verdauung
Das erste*, was mir zum Thema „Yoga für die Verdauung“ einfällt, ist Apanasana, eine ganz harmlos wirkende Yoga-Übung. Dabei liegt man gemütlich mit angewinkelten Beinen auf dem Rücken, die Hände ruhen auf den Knien, und man zieht die Beine im Atemrhythmus hin zum Bauch und wieder weg. Das ist fein und entspannend. Eine recht prosaische Übersetzung des Sanskrit-Namens Apanasana lautet „Gaslösende Stellung“ und ja, das passt. Diese kleine Übung ist durch und durch verdauungsfördernd (hier ein Anleitungsvideo). Kerstin Leppert hat ein kleines, feines Büchlein zum Thema „Yoga für die Verdauung“ geschrieben. Yoga-Grundkenntnisse sind meines Erachtens nötig, um die Übungen auszuführen; Erfahrungen mit Kundalini-Yoga sind sicherlich von Vorteil. Dann lässt sich alles prima alleine zu Hause auf der Matte umsetzen. Lediglich für Vatsar Dhouti Kriya ist meines Erachtens eine Anleitung durch einen Yogalehrer nötig. Sinneseindrücke verdauen „Eine gute Verdauung beinhaltet allerdings nicht nur, dass die aufgenommene Nahrung verarbeitet werden und ausgeschieden wird, sondern im übertragenen Sinn auch, dass verdaut werden muss, was wir über unsere Sinne aufnehmen … Die körperliche Verdauung des Essens findet auf der…
















