Geteilte Nächte: Erotiken des Surrealismus
Es hat immer seinen ganz eigenen Reiz, Männer zu beobachten, die um ihre Schwanzspitze kreisen. Damit könnte ich meinen Blog-Beitrag zu „Geteilte Nächte – Erotiken des Surrealismus“, diesem eigenwilligen Lesevergnügen, bereits beenden. Auch wenn Quickies reizvoll sein können wäre das selbst für mich zu kurz. Da geht es also schon los. Obwohl Frauen in den erotischen Fantasien der surrealistischen Männer erstaunlich wenig präsent sind – häufig nur als einzelne Körperteile, Erfüllungsgehilfinnen oder ferne Sehnsucht – wecken die Miniaturen auch bei einer Leserin Assoziationen. Manche davon werden privat bleiben. So, wie auch manches aus diesem Büchlein besser privat geblieben wäre. Aber die Träume und literarischen Versuche wurden nun mal ausgebreitet. In seltenen Momenten entstand dabei Poesie oder Texte, die nachhallen. Doch das war ja auch nie die Absicht. Das Beste, was man meiner Meinung machen kann, ist, das Büchlein als Einladung zu betrachten, selbst wild und frei zu assoziieren und zu…
















