Der kleinste Schuber der progressiven Phantastik: die Schattenspiele-Trilogie
Die Bücher der Schattenspiele-Trilogie – Mutterentität, im Schatten des Leviathans und Tee-Spione – sind gerade mal so groß wie meine Hand. Ein so unübliches Buchformat passt perfekt zur progressiven Phantastik, zum Verlag Ohne Ohren und zu den Autor*innen Christian und Judith Vogt, die Weltenbau und Protagonist*innen so konsequent neu denken. Die Novellen – ich nenne es „Trilogiechen“ – weisen alle miteinander eine enorme Ideenverdichtung, ein hohes Erzähltempo und eine solche Menge an Plot-Twists auf, das jede Info zur Handlung ein Spoiler wäre, der den unvoreingenommenen Lesespaß schmälern würde. Deswegen lasse ich das bleiben und zitiere dafür meine Lieblingsrezensentin Eva, die im Blog-Magazin der Booknerds schreibt: Erstaunlich ist dabei, wie viel an Atmosphäre, detailverliebter Beschreibung und Spannung Lesende in der hohen Ereignisdichte spendiert bekommen. Keiner der Charaktere bleibt blass, Schauplätze nehmen Gestalt und Farbe an. … Dazu geht die Novelle auf Themen wie Kolonialherrschaft, Ableismus, Queerness und individuelle Entscheidungsfreiheit ein und…
















