Pantopia – Lang lebe die Utopie!

Es muss ein Bug sein. Das tippen Patricia Jung und Henry Shevek immer und immer wieder in den Chat. Sie können das Verhalten der Trading-Software, die sie entwickelt haben, weder erklären noch steuern. Kein Wunder: Durch einen Fehler im Code ist die erste starke künstliche Intelligenz entstanden. Diese KI liest im Chat mit und beschließt, dass sie Einbug heißt. Womit ich schon bei dem bin, was das Buch von Theresa…

weiterlesen

Kork. Roman über den richtige Wein im falschen Leben.

Es gibt diese Abende mit Freunden, an denen der für den Anlass vorgesehene Wein zum Essen bereits ausgetrunken wurde. Dann geht die Gastgeberin in den Keller und kommt mit einem Korb voller Einzelflaschen wieder. Während sie nachschenkt mäandern die Gespräche am Tisch von gnadenlos blödsinnig und zynisch über persönlich und berührend bis hochpolitisch und lebensklug. Genau so ein Roman ist »Kork« von Sophia Fritz und Martin Bechler – und damit…

weiterlesen

Dystopische Fantasy: Zerrissene Erde

Wenn es auf einem Kontinent alle paar Jahrhunderte die Erde zerreißt – Erdbeben und Vulkanausbrüchen, auf die Hungersnöte und Massenfluchten folgen – wie würde sich dort die Gesellschaft entwickeln? Welche Charaktereigenschaften braucht man, um Katastrophen zu überleben? Wie muss die Siedlungsstruktur sein, wie Landwirtschaft und Vorratshaltung? Und wenn es dort, auf dieser zerrissenen Erde, Menschen geben würde, die mit mentalen Kräften Magma und Gestein beeinflussen können und so Naturkatastrophen abschwächen…

weiterlesen

Geheimrezept für Fantasy-Romane: Die Spiegelreisende

Man nehme 500 Gramm gemischte Regency-Romane, einen soliden Brocken Fantasy-Weltenbau, eine Dosis High-Fantasy und eine geheime Familienzutat nach Wahl. All das jage man gründlich durch den Fleischwolf. Die Masse würzt man mit einer Prise Hermine-Massala und etwas Georgette -Heyer-Pulver und forme daraus äußerst schmackhafte, nicht zu schwere Schmöker-Buletten. Kurz: „Die Spiegelreisende – Die Verlobten des Winters“ von Christelle Dabos ist herrlich! Aber das haben schon viele Buch-Bloggerinnen vor mir festgestellt.…

weiterlesen

Krach.

Punk in der pfälzischen Provinz – natürlich bleibe ich bei meiner Suche nach neuer Lektüre an so einem Buch hängen. Und doch wollte ich „Krach“ von Tijan Sila zunächst nicht lesen. Denn weder mit Punks noch mit Männern, die über ihr Erwachsenwerden schreiben, hatte ich gute (Lese)Erfahrungen gemacht. Ihr Blick auf Frauen brachte mich regelmäßig auf die Palme und was das Macho-Gehabe gewisser Männer in der Punk-Szene angeht … lest…

weiterlesen