Reuberroman. Kein Tippfehler, sondern das Abenteuer eines angehenden Vaters.
Wie wird man ein guter Vater? Vor allem dann, wenn man so wie der sympathische Anti-Held in Finn-Ole Heinrichs Reuberroman, selbst ohne Vater inmitten starker Frauen aufgewachsen ist? Und wenn man seinem inneren Kind stets mehr Auslauf und Freiraum gönnt als seinem inneren Erwachsenen? Das sind elementare Fragen, die für Panik sorgen können. Kurz vor der Geburt seines ersten Kindes wird bei unserem Anti-Helden die Panik so groß, dass er flüchtet. In den Wald. Zum Reuber. Das ist immer noch kein Schreibfehler. Räuber – das sind Figuren in Kinderbüchern und Schauspieler in Abenteuerfilmen, die in Strumpfhosen durch den Wald rennen. Der Reuber hingegen ist eine elementare Kraft. Ein Rübezahl, ein Hüter des Waldes, ein Urviech, ein Anarchist, ein freies, wildes Wesen mit sehr eigenen Vorstellungen von Ernährung, Hygiene und Humor. Wer, wenn nicht der Reuber, weiß, wie man ein kleines Kind vor der großen, bösen Welt beschützen und sicher durch…
















