Michael Firnkes – SEO & Social Media – Rezension

Fachbuch-Genuss: Gut erklärt, gut geschrieben Ich kann mich auch auf Fachbuch-Neuerscheinungen freuen – wenn sie außergewöhnlich gut geschrieben sind. Bei den Büchern von Michael Firnkes, dem „blogprofi“, ist das der Fall. Sein „Blog Boosting“ habe ich verschlungen und „Professionelle Webtexte“ mit Begeisterung durchgearbeitet. Auf „SEO & Social Media“ habe ich mich gefreut wie auf die langersehnte Fortsetzung einer Fantasy-Serie. Dabei gehöre ich gar nicht zur Zielgruppe des Buches, denn es ist laut Untertitel ein „Handbuch für Selbstständige und Unternehmer“. Da passe ich nicht so wirklich rein, denn ich blogge als GeschichtenAgentin einfach munter vor mich hin. Aber was „das Internet“ aus meinen Artikeln macht, das möchte ich schon wissen. Genau diese Erklärungen liefert mir der Blogprofi: was ist SEO, wofür ist SEO gut, was haben Social Media und Blogs damit zu tun und wie verschafft mir all das mehr Umsatz. Dabei hat Michael Firnkes ein sehr gutes Gespür dafür, welche Fachbegriffe…

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Hari Crunchy – Yoga-Müsli und andere Dinge

Alles, was ich brauche Das Yoga-Müsli, die Klangschale und noch ein paar Dinge Eigentlich ist Yoga ein sehr preiswertes Hobby, denn man braucht dazu außer Körper, Atem und Geist nur noch etwas Raum. Sonst braucht man fast nichts. Eine Unterlage wäre vielleicht noch nicht schlecht … und damit begann die nahezu eigenständige Vermehrung meiner Besitztümer, die mit Yoga zu tun haben. Die Matte kam zuerst. Da ich mit Yoga begonnen habe, um mir und meinem Rücken etwas Gutes zu tun, wollte ich mir mit der Matte noch mehr Gutes tun. So wurde es die Matte aus Schurwolle. Diese ist leider jedoch für Yoga im Garten, wenn der Rasen noch feucht ist, völlig ungeeignet. Daher war die Anschaffung einer zweiten Yogamatte zwingend notwendig. Diese hat allerdings den Nachteil, dass ich an heißen Tagen zu sehr darauf rutsche. Ein spezielles Yoga Towel schafft hier Abhilfe. Anscheinend wollten die Matten nicht alleine sein.…

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Museumsbesuch: Nur Skulptur! – Kunsthalle Mannheim

Erst Nutella, dann Bagger: Nur Skulptur! Mein Abschiedsbesuch in der Kunsthalle Mannheim Respekt! Wie sich die Mannheimer Kunsthalle in ihrer letzten Ausstellung vor dem Abriss vom Mitzlaff-Anbau verabschiedet, das hat Stil. Da werden wie in Vorwegnahme der Abriss-Bagger Wände durchbrochen, Geländer abgeflext, der Lagerbestand zum Abtransport vorbereitet und der Teppichboden so mit Nutella versaut, das er Sondermüll ist. Es werden die Möglichkeiten, die ein so radikaler Neustart bietet, konsequent genutzt für eine einzigartige Skulpturen-Ausstellung, die es in dieser Form kein zweites Mal geben wird. Unbedingt anschauen! Die Mannheimer Kunsthalle besitzt mit 840 Exemplaren eine sehr umfangreiche Skulpturensammlung von hoher Qualität. Vieles davon war in den letzten Jahren nicht zu sehen, da Platz für Ausstellungen gebraucht wurde. Auch einige meiner Lieblingsstücke schlummerten im Archiv. Etwa die Hälfte der Sammlung wird in der Abschieds-Ausstellung gezeigt und alle meine Lieblingstücke sind dabei. Ich liebe die Ausstellung schon allein deswegen, weil sie mir ein Wiedersehen mit alten Bekannten…

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Sommerhit – Projekt Mixtape

Eine ganz einfache Frage: Was ist dein Sommerhit? Diese Frage hatte „and so Annie waits“ für ihr Projekt Mixtape im Juli gestellt. Wie das so bei einfachen Fragen ist, fielen die Reaktionen darauf ganz unterschiedlich aus. Während ich mich sofort vor meinem inneren Auge auf der Fahrt nach Südfrankreich sah und ein ganz bestimmtes Lied hörte, verklebten meinem Kollegen vom Grooveblog* sofort die Ohren vor lauter Bacardi- und Langnese-Songs. Erst als ich ihm die Gehörgänge mit „Dancing in the streets“ und „Summertime“ in der Version von Ella Fitzgerald freispülte, fand er einen für ihn akzeptablen Sommerhit: „Sex in der Wüste“ von IDEAL. Feine Wahl. Der Sand ist heiß. Kein Schatten weit und breit. Die Cola kocht. Man liegt im eigenen Schweiß. Für mich ist der ultimative All-time-Sommerhit „Voilà l’été“ von Les negresses vertes. Es kann keinen anderen Sommerhit geben. Dieses Lied hatten wir immer auf der Urlaubsfahrt nach Südfrankreich dabei. Erst…

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Das Leben ist zu kurz für schlechte Bücher

Das Leben ist zu kurz für schlechte Bücher Warum dann negative Rezensionen schreiben? Ich schreibe nur sehr selten Verrisse. Wenn mir ein Buch nicht gefällt oder meine Erwartungen nicht erfüllt, lege ich es zur Seite. Das Leben ist zu kurz für schlechte Bücher. In ganz seltenen Fällen ist mein Leidensdruck als Leserin dann doch so groß, das ich eine negative Rezension schreibe. Doch dafür muss einiges zusammenkommen. Manchmal schreibe ich als enttäuschter Fan, da ich mir sicher bin, das der Autor es eigentlich besser kann. Meist jedoch schreibe ich eine negative Rezension dann, wenn folgende Mängel auftreten: Gute Bücher sind mir wichtig. Sehr wichtig. Mit solchen Mängeln wird für mich das Werk dem Medium Buch nicht gerecht. Derzeit schreiben wir ja alle. Ins Internet. Tag für Tag. Wer schreibt ist ein Autor. Autoren schreiben Bücher. Also kann jeder, der ins Internet schreiben kann, auch Bücher schreiben. Ist doch logisch, oder?…

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R. Sriram – Wünsche Dir alles – Rezension

Sriram wünsch Dir was

Kann das gut gehen? Der Yoga-Philosoph und der Ratgeberverlag Was war ich skeptisch, als ich die Ankündigung zu „Wünsche Dir alles. Erwarte nichts und werde reich beschenkt“ las. Der große Yoga-Philosoph veröffentlicht jetzt bei dem populären Ratgeberverlag GU – kann das gut gehen? Und dann noch dieser Titel: „Wünsche Dir alles. Erwarte nichts und werde reich beschenkt“. Braucht die Welt wirklich noch ein weiteres Wunschbuch? Kurz: ja, die Welt kann dieses Buch meiner Meinung nach gut gebrauchen. Das Buch hingegen bräuchte einen anderen Titel – aber dann wäre es eben kein GU-Titel. Wie es sich für einen guten Lehrer gehört, holt R. Sriram den Schüler dort ab, wo er steht. So kann man das Buch auf verschiedene Arten lesen: als praktischer Lebensratgeber, als Streifzug durch die Bhagavad Gita oder als Möglichkeit, die eigene Yoga-Praxis zu vertiefen. Doch keine Sorge – Yoga-Vorkenntnisse braucht man für die Lektüre nicht. Die Asanas sind erstaunlich schlicht und einfach…

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Mein Eintrag im DMOZ

Nicht immer alles glauben, was in Fachbüchern steht: so kam ich zu meinem Eintrag im DMOZ Ich gestehe: ich bin bücher-gläubig. Ob ich deswegen Buchhändlerin gelernt habe oder ob ich bücher-gläubig bin, weil ich im Buchhandel arbeite – das wäre eine interessante Frage für ein Gespräch unter Freunden an einem lauen Sommerabend. Tatsache ist: wenn ich mich in ein Thema vertiefen will (und ich will mich ständig in ein neues Thema vertiefen) greife ich zum Buch. Um genau zu sein: zu vielen Büchern. Berufskrankheit. Seit ich zu bloggen begonnen habe, fresse ich Fachbücher: Social Media, Texten fürs Web, Online Marketing, Geschichte und Zukunft des Internets … alles, außer Programmierung. Letzteres kommt wahrscheinlich ab Herbst auf meinen Lesestapel … In allen Fachbüchern stand, das es gut sei, sich um einen Eintrag im DMOZ – Open Directory Project zu bemühen. Das DMOZ ist ein von Menschen betreutes Internet-Verzeichnis; eine Link-Sammlung deluxe. Mit…

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Tad Williams – Die dunklen Gassen des Himmels – Rezension

Und diesmal ist alles ganz anders „Die dunklen Gassen des Himmels“ von Tad Williams Hoppla, das kam wirklich unerwartet. Eine so explizite Sex-Szene gab es bisher bei Tad Williams noch nie. Respekt, sie ist ihm wirklich gut gelungen. Überhaupt ist diesmal alles anders, aber nicht zu sehr. Klassische Fantasy ist das nicht. Keine Drachen, keine verfeindeten Königreiche, aber immerhin eine Himmels-Burg. So ganz verlässt der Autor die Pfade, auf denen er sich so gut auskennt, nicht. Er hat sich mit „Bobby Dollar Band 1: Die dunklen Gassen des Himmels“ nur fast neu erfunden, so dass auch die alten Fans beherzt zum neuen Buch greifen können. Mit solider Handwerkskunst verbindet Tad Williams Action, Anwalts-Thriller und Mystery mit dem ewigen Kampf zwischen Gut und Böse. Doch dieser Kampf ist diesmal nur Kulisse für das viel größere Thema: Was ist Gerechtigkeit? Teuflische und himmlische Anwälte kämpfen in Gerichtsverhandlungen um die Seele der Verstorbenen…

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Christian Stöcker – Nerd Attack – Rezension

Hach, damals … Der C64, die Floppy Disk und die weite, freie Welt des Internet Ganz harmlos mit sentimentalen Erinnerungen beginnt das Buch „Nerd Attack – Eine Geschichte der digitalen Welt vom C64 bis zu Twitter und Facebook“ von Christian Stöcker. Es endet weit weniger harmlos kurz vor PRISM bei den Themen „Internet der Konzerne“ und „Was bedeutet Freiheit im Internet“. Erstaunlich, wie aktuell und lesenswert dieses 2011 erschienene Sachbuch immer noch ist! Bei einem Buch über Computertechnik hätte ich eigentlich erwartet, das es mit Erscheinen bereits veraltet ist. Aber „Nerd Attack“ ist eben kein Fachbuch über die Entwicklung des Heim-Computers. Der Autor nutzt die Jugenderinnerungen an den C64 und die frühen Computerspiele als emotionalen Einstieg in sein eigentliches Thema: wie ticken die Menschen, die das Internet technisch und inhaltlich zu dem gemacht haben, was es heute ist? Welche moralischen Werte und welche Geisteshaltung vertreten sie? So wird klarer, warum Onliner und…

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Museumsbesuch – Citânia de Briteiros – Portugal

Museum Citania Briteiros

800 v. Christus war Citânia de Briteiros eine große keltische Siedlung. Heute ist Citânia de Briteiros ein Museum, das gutes und festes Schuhwerk erfordert. Fast 200 Häuserfundamente der keltiberischen Siedlung wurden mittlerweile ausgegraben. Häuserfundamente, Wasserrinnen, Verbindungsstraßen – also Steine, Steine und nochmals Steine. Diese gilt es zu erkunden, zu erlaufen, zu erklettern. Nur so kann man den Reiz des Ortes erfahren. Der Begriff Häuserfundamente passt nicht wirklich. Grundstücksgrenzen wäre wohl treffender. Jede Familie hatte einen abgegrenzten Bereich, den sie je nach Bedarf bebaute. Wenn man annimmt, das eine Familie aus mindestens 8 Mitgliedern besteht, wohnten in Citânia de Briteiros um die 1600 Personen. Wahrscheinlich waren es mehr. Wie das Leben dort wohl ausgesehen haben mag? Auf einmal sah ich nicht nur Steine, sondern eine kleine Stadt und kletterte fasziniert weiter. Das Museum und ich, wir laden Euch jetzt zu einer virtuellen Rundtour durch Citânia de Briteiros ein. Den Spaß des Kletterns habt…

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Philip Ardagh – Familie Grunz – Rezension

Kinderbuch Familie Grunz hat Ärger Band 1

„Wenn Du so schlau werden willst wie Vati, denk nicht so viel!” Familie Grunz hat Ärger und wir haben den Spaß Schubladen vereinfachen das Leben. Nicht schön, aber wahr. Aber in welche Schublade würde dieses Kinderbuch passen? Kurze Antwort: das ist nicht so einfach. Vielleicht trägt die passende Schublade für das Buch „Familie Grunz“ die Beschriftung „Olchis auf Speed“. Das mag zwar passend sein, aber eine Vereinfachung ist das nicht. Was könnte noch passen? Ich stelle mir folgende Lesesituation vor: Ein Vater mit einem dibbel-schisserischen Vorgesetzten. Voll mit Bürofrust. Sein Sohn. Seinem Englisch-Lehrer ist die Handschrift wichtiger als der kreative Umgang mit dem Vokabular. Beide sitzen in einer Wohnung ohne Gardinen in einem Haus voller Nachbarn, denen die Kehrwoche heilig ist. Sie lesen. Gemeinsam (man wird ja noch träumen dürfen …) Und lachen, lachen, lachen – bis das Lachen in glucksendes Grunzen übergeht. Ich versuche es jetzt noch einmal mit…

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Kai Franz – Surya Namaskar. Den Sonnengruß mit Mantren üben

Yoga zu Hause üben ist ganz einfach: Matte ausrollen und loslegen. Yoga zu Hause üben ist ganz schwer: Ach, 4 Runden Sonnengruß reichen doch zum Aufwärmen und die Dreieckshaltungen zwicken immer so, die lasse ich heute mal weg. Und schon dauert die Home-Yoga-Stunde nicht 90 Minuten wie in der Gruppe, sondern nur 50 Minuten. Die wichtigste Asana – immer wieder gerne geübt –  ist dann auf einmal der „Schweinehund, die Kekse suchend“. So konnte es nicht weitergehen – ein Hilfsmittel musste her: „Surya Namaskar – 12 Mantren für den Sonnengruß“. CD von Kai Franz, erschienen bei Silenzio. Mit Mantren besser im Flow bleiben: so gelingt der Sonnengruß Yoga-Übungs-CDs gibt es viele, aber bei der CD von Kai Franz werden die einzelnen Körperhaltungen nicht angesagt, sondern die dazu passenden Mantren gesungen. Technische Ansagen per CD beim Yoga finde ich immer etwas irritierend; meist fällt es mir dann schwerer, mich zu konzentrieren. Außerdem…

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