Ich habe Nacken

Ronald Thomschke Schulter-Nacken-Training Endlich schmerzfrei und entspannt! Das Training zur Selbsthilfe

Ich habe Nacken. Das ist nichts Neues. Egal ob ich im Laden stand oder jetzt am Schreibtisch sitze: einseitige Bewegungen tun mir nicht gut. Ich brauche Abwechslung, sonst bekomme ich Probleme mit der Wirbelsäule oder eben Nackenschmerzen. Was hilft dagegen? Abwechslungsreich bewegen. Lockern, kräftigen, dehnen. Das ist mir bekannt und ich mache das ja auch. Immer mal wieder. Manchmal. Und dann wieder nicht. Anscheinend brauche ich einmal im Jahr einen neuen Anschubser. Im letzten Jahr war das die Faszienrolle, davor der Versuch, mehr Bewegung in meinen Alltag zu bringen, Tai Chi und natürlich immer wieder Yoga. Dieses Jahr ist es das Buch „Schulter-Nacken-Training“  von Ronald Thomschke. Sehr komprimiert, klar strukturiert und gut verständlich erklärt er, wie es zu Nackenschmerzen kommt und was wir dagegen tun können. Dann folgen Übungen aus den drei Bereichen Lockern und mobilisieren, kräftigen, dehnen. Zum Abschluss gibt es Mini-Workouts: Trainigsprogramme für zwischendurch, die sich wirklich gut…

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Now: Achtsamkeit, Yoga und Vertrauen ins Leben

Auf einmal klingt alles so leicht, so  einladend und so machbar. Wenn Heike Mayer über Achtsamkeitspraxis redet, entfällt auf Leser-Seite auf einmal jegliches schlechtes Gewissen, jegliches „Ja, ich weiß, dass ich mich mehr darum kümmern müsste“. Sie nimmt die Schläge aus den Ratschlägen. Sie lädt ein, motiviert, verführt und verwurzelt dabei das große Thema Achtsamkeit im Alltag der Leser. Schon die Lektüre ist wohltuend und auf einmal höre ich eine innere Stimme, die sagt „Also wenn die Lektüre des Buches Dir schon so gut tut, dann solltes Du auch die Übungen ausprobieren.“ Genau das mache ich jetzt regelmäßig: HALLO Halt – Atmen – Lassen – Lächeln – Offen werden. Insbesondere der Teil mit dem Lächeln gefällt mir. Im zweiten Teil des Buches dreht sich alles um Yoga. Stopp – wenn Ihr jetzt denkt „Yoga? Ich mag nicht turnen.“ oder „Yoga? Weiß ich schon alles darüber“ solltet Ihr trotzdem weiterlesen. Karin…

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Aus der Yoga-Praxis gefallen. Und nun?

Yoga Asanas Buch von Barbara Kündig

Ich bin aus meiner Yoga Praxis gefallen, so gründlich und so lange wie noch nie. Ich weiß auch, wie es dazu kam, und dass es mir nicht gut tut. Steifheit macht sich breit, Körperspannung lässt sichtbar nach, Nackenschmerzen breiten sich entlang der Wirbelsäule weiter aus. Ich weiß, dass eine regelmäßige Yoga Praxis all das beenden würde. Was ich nicht weiß ist, wie ich wieder zurück auf die Matte finde. Das Anfangen habe ich verlernt, beim Üben bin ich aus der Übung. Das einfach machen will mir nicht gelingen. Also probiere ich es mit dem einfach lesen, auch wenn dieser Kobold in mir sagt, dass ich mittlerweile mehr Yoga gelesen als praktiziert habe. Ich ignoriere die Stimme so gut, wie es geht, und hoffe auf die Kraft des richtigen Buchs zur richtigen Zeit. Yoga Asanas von Barbara Kündig könnten das passende Buch für mich sein. Barbara Kündig, deren Yoga Nidra Buch…

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Yoga ist …

Yoga bewusstes Leben Blog

Was ist Yoga für Dich? Diese Frage wurde auf Facebook zu mir herangespült. Die Antwort auf diese Frage ändert sich alle paar Jahre. Beginnen wir mit dem Anfang: wie habe ich Yoga eigentlich für mich entdeckt? Nicht verwunderlich, dass bei mir der Erstkontakt mit Yoga durch ein Buch ausgelöst wurde. Ende der 80er Jahre machte ich meine Ausbildung zur Buchhändlerin. Dort bei Kober in N2 in Mannheim fand ich in der Abteilung Östliche Lehren dieses Buch: „Yoga für alle Lebensstufen in Bildern„. Herausgegeben vom Sivananda Yoga Zentrum; erschienen bei Gräfe und Unzer in der Reihe Naturgemäß leben. Bücher lesen war mir schon immer wichtiger als Bücher besitzen, aber dieses musste ich haben. Zu diesem Zeitpunkt war Yoga für mich eine exotische und faszinierende Kunst. Ich experimentierte immer mal wieder zu Hause mit den Übungen aus dem Buch und merkte, dass ich mir das nicht alleine beibringen kann. Daraufhin passierte jahrelang…

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Yoga und Ernährung: Yoga Kitchen

Yoga und Ernährung: Yoga kitchen

Yoga alleine kann die Lebensqualität schon entscheidend verbessern; das Duo Yoga und Ernährung bietet noch einmal mehr Möglichkeiten. Das Buch „Yoga Kitchen“ enthält Übungsfolgen und Ernährungspläne für fünf konkrete, wohlbekannte Lebensphasen: Anstatt immer die gleiche Reihenfolge von Sonnengrüßen und Asanas zu üben wird hier also empfohlen, die Yoga-Praxis den tatsächlichen Bedürfnissen und der jeweiligen Lebenssituation anzupassen. Einfach das machen, was einem gut tut. Aber bitte mit Plan und konsequent: es wird empfohlen, das gewählte Programm 40 Tage zu verfolgen. Die Yoga-Übungen sind recht knapp erklärt und durch die Bank weg eher für Fortgeschrittene geeignet. Genau damit verschenkt das Buch in meinen Augen jede Menge Potential. Dabei wäre es sehr einfach gewesen, jeweils eine leichtere Variation für Noch-nicht-so-geübte Yogis zu ergänzen. Meist hätte dafür ein Satz genügt. Noch etwas stört mich an den Anleitungen: zu jeder Asana gehört genau ein Foto, die den Endzustand der Übung zeigt. Da die Übungen zum Teil sehr komplex sind fehlt…

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Yoga XL – wenn ich das kann, kannst Du das auch

Yoga XL

Yoga XL – Yoga für Menschen mit Kleidergröße XL und mehr. Nein, eigenes Übergewicht ist nicht der Grund für mich gewesen, das Buch von Birgit Feliz Carrasco zu lesen. Ich war auf einen ganz bestimmten Aspekt neugierig. Das Wort Yoga löst Bilder aus. Yoga – das ist doch nur etwas für flexible, dünne Menschen, die aus dem Stand mit den Händen auf den Boden kommen und die sich mit dem großen Zeh hinter dem Ohr kratzen können. Oder etwas in der Art, meistens gefolgt von einem: das kann ich nicht und daher ist Yoga nichts für mich. Ich weiß nicht, wie häufig mir diese Haltung schon in Gesprächen begegnet ist, insbesondere – aber nicht nur – bei Menschen, die eine gewisse Bewegungssparsamkeit kultivieren. Wie will nun Birgit Feliz Carrasco genau solche Menschen motivieren, die zudem meist mit den Themen Sport und Bewegung schlechte Erfahrungen gemacht haben? Ihr wichtigstes Argument ist sie selbst. Sie lebt…

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Yogatherapie und ganzheitliche Medizin – Remo Rittiner

Yogatherapie und ganzheitliche Medizin von Remo Rittiner

Ergänzungsband – das war mein erster Gedanke nach der Lektüre von „Yogatherapie und ganzheitliche Medizin“ von Remo Rittiner und Ingfried Hobert. Um genau zu sein: hochwillkommener Ergänzungsband, denn diesmal werden Aspekte der Yogatherapie, die im ersten Buch „Das große Yoga-Therapiebuch“ noch etwas zu kurz kamen, aufgegriffen und ausführlicher behandelt. Auch diesmal wirken die Yogaübungen auf den ersten Blick erstaunlich einfach. Das, was in diesem Buch gezeigt wird, kann jeder nachmachen, auch dann, wenn er noch keine Erfahrung mit Yoga hat. Die Einfachheit der Übungen bewahrt einen trotzdem nicht vor Muskelkater. Diese Erfahrung macht wohl jeder, der Yoga übt – egal ob es sich dabei um Yogatherapie, Heilyoga, Yoga für den Rücken oder sportliches Yoga handelt. Und das besondere an Yoga-Muskelkater ist, dass er meist Muskeln betrifft, von denen man vorher gar nicht wusste, dass sie existieren … Doch ich schweife ab – zurück zum Buch „Yogatherapie und ganzheitliche Medizin“. Diesmal…

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Achtsame Ernährung mit der Yogi Methode

Achtsame Ernährung mit der Yogi-Metode - 30 Tage Challenge vegan ayurvedisch yogisch

Eigentlich wollte ich nur ganz kurz in dieses Buch reinlesen, weil mich die Meinung des Autors interessiert – und schwupps, hatte ich mich festgelesen. Dabei geht es in „Die Yogi Methode – 30 Tage Challenge zur achtsamen Ernährung“ vor allen Dingen um vegane Ernährung, die mich höchstens als philosophisches Phänomen interessiert. Doch das Buch beginnt mit einer sehr motivierend geschriebenen Einleitung zum Thema, was Ernährung für Körper, Geist und Seele bedeutet und warum uns Ernährungsumstellungen als so schwierig erscheinen. Dieser Absatz sorgte dafür, dass ich an der Yogi-Methode hängenblieb: Ernährung ist etwas sehr Persönliches, etwas, mit dem wir uns bewusst oder unbewusst identifizieren. Sie ist unser ständiger Begleiter und bestimmt einen Großteil unseres Tages. Sie erfordert Routine und Regelmäßigkeit und bietet dadurch einen gewissen Halt. Rüttelt man an diesem Halt, erzeugt das Angst, die wiederum Aggression hervorruft. … Menschen, die bewusst einen bestimmten Ernährungsstil wählen, fühlen sich angegriffen, da sie…

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Alles Yoga! – Amiena Zylla

Alles Yoga - Entspannt im Alltag und unterwegs

Wie schaffe ich es, die Ruhe und das Wohlbefinden, das ich auf der Yoga-Matte erlebe, in mein ganz normales Alltagsleben mitzunehmen? „Es gibt kaum eine Alltagssituation, in der ein paar schnelle Yoga-Übungen nicht schnelle Hilfe bringen. Genau genommen habe ich keine derartige Situation gefunden.“ aus: Alles Yoga! S. 8 Es geht der Autorin nicht um Yoga für zwischendurch, es geht ihr nicht um Wellness; es geht ihr darum, mit kleinen Übungen yogische Gelassenheit im ganz normalen, hektischen Leben zu verwurzeln. Amiena Zylla nutzt Wartephasen und Leerlauf für Körperübungen und Atembeobachtungen; für die hektischen Momenten empfiehlt sie Stopptechniken. Sogar für Kummer, Launen und Stimmungsschwankungen bietet sie hilfreiche Übungen an. Und wenn gar nichts mehr hilft, gibt es auch schon mal Kuchen. Alles Yoga – schmunzeln inclusive Das ist der eine Weg, sich dem Büchlein „Alles Yoga!“ und der entspannten Lebensweise zu nähern. Der andere Weg ist das Lächeln, dass die Zeichnungen in…

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Office Yoga und der Weg aus der Zuvielisation

Office Yoga Kreuz Verlag

„Office Yoga“ von Sébastien Martin war für mich eine große Überraschung. Erwartet hatte ich einen Wellness-Titel, ein bisschen Yoga-Dehnübungen gegen Kreuzschmerzen und Maus-Arm, ein wenig Meditation zur Entspannung – Lifestyle-Yoga für Menschen, die sich was Gutes tun wollen. Die erste Körperübung findet sich jedoch erst auf S. 127 von 191 Seiten. Zuvor führt der Autor sehr fundiert und leicht verständlich in die Philosophie des Yogas ein. Dabei gelingt es ihm, jeden Aspekt der jahrtausendealten Yogalehre in die heutige Zeit zu übertragen und mit Beispielen aus dem Büroalltag zu erläutern. Sébastien Martin fasst seine eigene Yoga-Entdeckungsreise wie folgt zusammen: „Ich stellte fest, dass sich hinter dem Begriff Yoga ein ganzheitliches, zeitloses und vor allem einfaches Gesundheits- und Lebenskonzept verbirgt, das weit über Verrenkungsübungen und Meditationssitzungen hinausgeht.“ S.21 Office-Yoga als Weg aus der „Zuvielisation“ Er hat sich sehr gründlich auf das Konzept namens Yoga eingelassen und dabei seinen ganz persönlichen Weg aus…

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Yoga für die Verdauung

Yoga für die Verdauung

Das erste*, was mir zum Thema „Yoga für die Verdauung“ einfällt, ist Apanasana, eine ganz harmlos wirkende Yoga-Übung. Dabei liegt man gemütlich mit angewinkelten Beinen auf dem Rücken, die Hände ruhen auf den Knien, und man zieht die Beine im Atemrhythmus hin zum Bauch und wieder weg. Das ist fein und entspannend. Eine recht prosaische Übersetzung des Sanskrit-Namens Apanasana lautet „Gaslösende Stellung“ und ja, das passt. Diese kleine Übung ist durch und durch verdauungsfördernd (hier ein Anleitungsvideo). Kerstin Leppert hat ein kleines, feines Büchlein zum Thema „Yoga für die Verdauung“ geschrieben. Yoga-Grundkenntnisse sind meines Erachtens nötig, um die Übungen auszuführen; Erfahrungen mit Kundalini-Yoga sind sicherlich von Vorteil. Dann lässt sich alles prima alleine zu Hause auf der Matte umsetzen. Lediglich für Vatsar Dhouti Kriya ist meines Erachtens eine Anleitung durch einen Yogalehrer nötig. Sinneseindrücke verdauen „Eine gute Verdauung beinhaltet allerdings nicht nur, dass die aufgenommene Nahrung verarbeitet werden und ausgeschieden…

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Marcel Anders-Hoepgen – Yoga jeden Tag neu – Rezension

„Eine gute Yogastunde dauert 90 Minuten“ war jahrelang mein Credo, denn in diese Zeitspanne passen Anfangsentspannung, Atemübungen, eine ausgewogene Abfolge von Vor- und Rückbeugen und eine abschließende Meditation. Auch heute noch bevorzuge ich diese Form des Übens. Aber ich habe dazu gelernt: Yoga ist so vielfältig wie das Leben der Menschen. „Yoga jeden Tag neu!“ von Brahmadev Marcel Anders-Hoepgen aus dem Systemed Verlag ist für mich ein neuer Ansatz. Er löst Yoga aus dem starren Übungsschema und bietet einen reichhaltigen Fundus für kleine Übungen. Damit sind keine Übungen für zwischendurch gemeint, sondern es handelt sich um ein achtsam auszuführendes Kurzprogramm. Ist das Yoga? Kann so etwas Kurzes funktionieren? Ich habe es getestet und festgestellt, das es sich wirklich wie Yoga anfühlt. Es ist sozusagen ein „Yoga der kleinen Schritte“. Statt sich 90 Minuten vorzunehmen und am Ende des Tages gar nichts gemacht zu haben, übt man bei diesem Konzept ein bis drei…

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