Baba Jaga – ganz besondere Urban Fantasy
Spione aus aller Herren Länder, alte russische Hexen, die immer schön bleiben, und häßliche alte Hexen, die seit Anbeginn der Zeit Männern Unglück bringen, Liebhaber und gehörnte Ehemänner, erfolglose Literaten und Jazzmusiker kurz vor dem Durchbruch – all diese Figuren treffen in „Baba Jaga“ im Paris der Nachkriegszeit aufeinander. Damit wir uns auf gar keinen Fall langweilen gibt es noch korrupte Polizisten, übereifrige Detektive, die in einen Floh verwandelt werden, verrückte Wissenschaftler, ein junges Mädchen mit einem Huhn und jede Menge Eulengewölle, die geraucht werden. Fehlt noch was? Ja klar – die große Liebe, für die es nie zu spät ist, spielt eine wichtige Rolle. Aber ob sie Glück bringt? Baba Jaga, der Jazz und der Rhythmus der Figuren So faszinierend die Geschichte ist, ein wenig mehr Feinschliff hätte ihr gut getan. Damit meine ich nicht nur die gelegentlichen Wortwiederholungen, die die Sätze holpern lassen. Toby Barlow verleiht jeder Figur ihren eigenen Rhythmus, ihre eigene…












