Küchenwissenschaft, lecker und lesbar: On food and cooking
Die Banderole „Der Klassiker endlich auf Deutsch!“ in Kombination mit dem englischen Titel ist für mich bei diesem Wälzer genauso wenig relevant wie der Hinweis, dass dieses Standardwerk der Küchenwissenschaft den Weg zur Molekularküche ebnete. Wenn dem wirklich so war, freut mich das für das Kochbuch. Für mich ist das jedoch kein Grund, zum Buch zu greifen. Denn die Molekularküche ist mir in meinem persönlichen Küchen-Bermuda-Dreieck zwischen Omas Anrichte, stets zu kleinem Kühlschrank und Gasherd, der mit einer Gasflasche betrieben wird, noch nicht begegnet. Allerdings habe auch ich mir schon in der Hoffnung auf ein perfektes Risotto fast eine Sehnenscheidenentzündung gerührt. Jetzt, nach der Lektüre des sehr langen, sehr informativen und durchaus vergnüglich zu lesenden Kapitels über Reis und Risotto, verstehe ich auch, warum Risotto klebrig wird. Oder auch nicht. Oder auch zu klebrig. Erstens kommt es darauf an und zweitens gibt es eine chemische Formel dafür, die neben Stärke…
















