Wie es einst war – Fundstücke von anno dunnemal
Milchgeschwister. Knickerbocker. Contenance. Bahnsteigkarte. Pleureuse. Ausdruckstanz. Solche Begriffe erwartet man in einem Buch mit dem Titel „Wie es einst war – Schönes und Wissenswertes aus Großmutters Zeiten“ Homosexualitit. Lehrerinnenzölibat. Cafè Achteck. Flapper. Isadora Duncan. Solche Begriffe, Anekdoten und Namen machen „Wie es einst war“ erst so richtig spannend. Kurioses und Vergessenes Thomas Blubacher erinnert in 350 Artikeln an die Zeit von vor 100 Jahren. Alltagsgegenstände beschreibt er genauso wie Kurioses und stilbildende Persönlichkeiten. Vieles davon ist in Vergessenheit geraten, manches davon zu Recht. Bei einigen Begriffen und Gegenstände hatte ich nur eine vage Vorstellung, was sich dahinter verbirgt; andere waren wohlbekannt. Mich hat das Buch gleich am Anfang bei A wie Ameisler gepackt. Ein Ameisler sammelte Ameiseneier in den Wäldern, eine schmerzhafte und mühselige Tätigkeit. Diese verkaufte er dann für gutes Geld als Vogelfutter für die Ziervögel der Städter! Und ich dachte, das Verwöhnen von Haustieren sei eine recht neue Erfindung … Eine…
















