Nun habe ich einen Blog – was mache ich jetzt damit? Blog Boosting!

Robert Weller und Michael Firnkes, Autoren der Neuauflage von „Blog Boosting“, haben eine ganz einfache Antwort auf diese Frage: Geld verdienen, was sonst? Ein Blog ist ein nützliches Instrument, um Einnahmen zu generieren. Entweder auf ganz direkte Art durch Werbung oder indirekt, indem der Blog dazu genutzt wird, Aufträge zu bekommen oder Produkte zu verkaufen. Das ist für mich auch der Hauptunterschied zur ersten Auflage von „Blog Boosting“. Ein Blog ist nun keine Spielwiese mehr, sondern ein Business. Für mich als Buch-Bloggerin wird es an dem Punkt schwierig – doch dazu später mehr. Bevor Geld verdient werden kann, gilt es, sich Reichweite zu erarbeiten. Mindestens 100 Besucher am Tag ist das Ziel, denn dann kann man nach Aussage der Autoren mit einem gut positionierten Nischenblog bereits Umsatz machen. Content, Technik, Vernetzung und SEO sind das Werkzeug, der Rest ist harte, tägliche Arbeit und Übung. „Blog Boosting“ vermittelt das dafür notwendige Knowhow und erzählt ausführlich über…

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Tut verlinken eigentlich weh?

In love with a blogger oder die Sache mit dem verlinken

Ich verlinke gerne und großzügig. Weil ich nicht möchte, dass das Internet eine einzige große Shopping-Mall ist, verlinke ich nicht nur auf empfehlenswerte Buchhandlungen wie Schmitz Junior und die Schiller Buchhandlung (Update 2025: mittlerweile geschlossen), sondern auch auf die Webseiten von Autoren, Übersetzern und Illustratoren, auf weiterführende Artikel im Internet und auch auf Rezensionen auf anderen Blogs. An meinen Statistiken sehe ich, dass meine Leser diesen Service gerne nutzen. Logisch: Links machen ja den besonderen Reiz des Internets aus. Von Artikel zu Artikel springen, hier eine Info, dort ein Meinungsschnipsel einsammeln – das ist unterhaltsam, inspirierend und informativ. Das wüssten die Leser auch auf den Seiten der Verlage, Autoren und Illustratoren zu schätzen, wenn – ja wenn – dort ein Link wäre. Doch bis auf wenige löbliche Ausnahmen fehlt der meist. Warum eigentlich? Tut verlinken weh? Verlinken als Dank Zu jeder Buch-Rezension gehören für mich mindestens zwei Links auf den Verlag; einer auf die Startseite und…

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Laienkritiker und die Nonne mit dem Judo-Buch. Oder warum es Zeit ist, die Diskussion Literaturkritik vs. Buch-Blogs zu beenden

Laienkritiker - was ist das?

Laienkritiker. Schon wieder ein Begriff, mit denen Buch-Blogger in eine Schublade gesteckt werden. Eine Schublade, die sich sehr weit unten im Gebäude der Literatur befindet. Laienkritiker ist ein Wort, das bei mir mindestens Pickel auslöst. Selbst dann, wenn er nicht abwertend gemeint sein sollte. Doch so, wie Caterina vom Blog Schöne Seiten im Börsenblatt den Begriff Laienkritik verwendet, passt er auf einmal. Sie erklärt, warum der Versuch, Buch-Blogger*innen und Literaturkritiker*innen aneinander zu messen oder gar gegeneinander auszuspielen, nichts bringt. Damit beendet sie die unnötige Branchendiskussion Literaturkritik vs. Buchblogs. Die Chancen der sogenannten Laienkritik liegen genau in dieser Vielfalt. Sie will die professionelle Literaturkritik nicht verdrängen, sie erweitert sie, indem sie neue Wirkungsfelder eröffnet. Genau. Buch-Blogs demokratisieren das Sprechen und Schreiben über Bücher. Durch Blogs wird sichtbar, wer welche Bücher liest, warum er sie liest und wie genau dieser Leser dieses Buch findet. Eigentlich eine wunderbare Sache, oder? Warum also hat es so lange gedauert, bis…

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Ich mach was mit Kreativität – Psychologie für Designer

Mit „Kreativität aushalten – Psychologie für Designer“ ist Frank Berzbach ein sehr kompaktes Handbuch gelungen, das den kompletten Arbeitsalltag einer Werbeagentur oder eines Freelancers abdeckt. Welche Rahmenbedingungen braucht Kreativität? Wie funktioniert die Kommunikation mit den Kollegen am besten und wie die mit den Kunden? Wie organisiere ich mich selbst? Auf all diese Fragen gibt Frank Berzbach kurze, prägnante Antworten und ergänzt diese mit Denkanstößen. Mit dieser Kombination erhält er dem Leser die Freiheit, seinen ganz persönlichen Weg zu kreativen Höchstleistungen zu gestalten, ohne dabei über die Steine zu stolpern, die schon seine Kollegen und Vorgänger zum Straucheln brachten. „Kreativität aushalten – Psychologie für Designer“ ist ein Mentor in Buchform, der den jungen Kollegen an die Hand nimmt und den erfahrenen Kollegen an die Basics erinnert, die er im Arbeitsalltag vielleicht schon wieder aus den Augen verloren hat. Ja, aber – das ist doch gar nicht meine Welt Ich bin Quereinsteigerin. Was will ich also mit diesem…

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Die Überschrift – Journalistische Praxis – Kurzbesprechung

Die Überschrift Journalistische Praxis

166 Seiten für 24,99 € – das ließ mich zögern. Wirklich angemessen finde ich den Preis auch nach der Lektüre nicht. Doch die Überschrift ist für mich beim Bloggen immer noch eine Herausforderung und ich habe bisher nicht viel brauchbare Anleitungen und Fachtexte dazu gefunden. Also habe ich mir das Buch dann doch bestellt. Anhand vieler schlechter Beispiele wird vor allen Dingen vermittelt, was beim Überschriften texten alles schief gehen kann – und warum. Das bietet Orientierung. Einen magischen Zaubertrick für die perfekte Überschrift verraten die Autoren natürlich nicht. Es wird zwar auch auf die besonderen Anforderungen an Überschriften für Online-Medien eingegangen – doch besonders ergiebig fand ich das nicht. Überschriften im Sinne von HTML-Title und Meta-Descriptions kommen zum Beispiel gar nicht vor. „Professionelle Webtexte“ von Michael Firnkes liefert da wesentlich mehr Input und Knowhow. Meine Erwartungshaltung an das Buch war sicherlich nicht die passende, gelohnt hat sich die Lektüre für mich trotzdem. Nicht nur, weil die…

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Think Content! – und schon ist die Beer geschält

Think Content! Fachbuch

Eigentlich könnte ich es mir mit der Rezension zu „Think Content!“ einfach machen: Pflichtlektüre. Punkt. Aus. Eventuell könnte ich noch so, wie es Buch-Blogger gerne tun, schreiben, dass es sich um ein Must-Read handelt; also ein Buch, das jeder, der in dieses Internet hineinschreibt und dort auch gefunden werden will, gelesen haben muss. Dann noch ein wenig den Klappentext des Buches umformulieren um auf eine Textlänge von mindestens 300 Wörtern zu kommen und schon „wär die Beer geschält“ wie der Pfälzer sagt. Anschließend noch den Link zur Rezension automatisiert auf allen sozialen Kanälen posten, sowie einen Beleglink an den Verlag schicken und hoffen, dass dieser aus meiner Rezension zitiert und mir vielleicht sogar einen Backlink spendiert. Allerdings wird er das bei einer Buchbesprechung, die auf Basis des Klappentextes entstanden ist, sicherlich nicht tun. Ja nun … Think Content! geht anders So hätte ich dann zwar einiges mit meinem Content, meiner Rezension, veranstaltet – aber von einer Content-Strategie und vom…

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Praxistipps für Corporate Blogs

Praxistipps für Corporate Blogs

Jede Menge Praxistipps für Corporate Blogs liefert das Buch von Meike Leopold. Ich muss diesmal auch nur ein ganz klein wenig und auch nur ganz kurz nörgeln und erledige das gleich hier am Anfang: Warum eigentlich geht auch dieses Buch wieder davon aus, dass Corporate Blogs nur in großen Konzernen entstehen? Dass dafür eine große Redaktion zur Verfügung steht und das unendlich viel Diplomatie für eine reibungslose Kommunikation zwischen Marketing-, Vertrieb- und sonstigen Abteilungen von Nöten sei? Meine Welt ist das nicht, ABER (hier endet das Nörgeln und die Begeisterung beginnt) fast alles lässt sich problemlos auch auf andere Arbeitssituationen übertragen. Damit bietet das Buch üppig Praxistipps für jeden Nicht-Hobby-Blogger: was spricht für einen Blog und warum sollte ich meine existierende Webseite um einen Blog ergänzen? Wo finde ich Themen und warum brauche ich sowohl einen Themen-Plan als auch einen Redaktionsplan? Wie schreibe ich gute Blogbeiträge? Was mache ich, wenn keine Kommentare kommen und was,…

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Schrift wirkt – Tipps für den täglichen Umgang mit Schrift

Schrift wirkt

Nicht alle Texte hier in diesem Internet sehen schön aus und nicht alle lassen sich leicht lesen. Schon allein deswegen möchte ich uns Bloggern, E-Mail-Beantwortern und Powerpoint-Erstellern dieses Buch ans Herz legen: Schrift wirkt! Ich verspreche Euch ein nützliches, schönes und angenehm zu lesendes Grundlagenwerk. „Schrift wirkt!“ vermittelt ganz praxisnah die Grundlagen für gute Typographie und gut lesbares Layout. Auch wenn vieles sich an Profis richtet, finden selbst Gelegenheits-Word-Nutzer gute Tipps und Anregungen. Wer weiß – vielleicht liegt es ja gar nicht am Kollegen, das dieser immer den Inhalt eurer Word-Dokumente falsch versteht, vielleicht liegt es ja am Layout? Hermann Schmidt Verlag gehört definitiv zu meinen Lieblingsverlagen. Auf jeder Buchmesse steuere ich ihren Stand an, tauche ein und bleibe hängen. Ich nehme sogar Fachbücher in die Hand, deren Inhalt mich nicht interessiert – einfach, weil die Gestaltung ein Genuss ist! Der Hermann Schmidt Verlag schafft es, die alte Handwerkskunst modern zu interpretieren. Ein Paradies für…

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Blog-Umzug: geschafft!

Blog-Umzug geschafft! Darauf ein Superbuch

Geschafft! Mein Blog ist umgezogen. Von Blogger zu WordPress; von geschichtenagentin.blogspot.com über geschichtenagentin.de zu blog.geschichtenagentin.de. Warum der Aufwand? Als ich diesen Blog startete, musste es schnell gehen. Gleich los-bloggen, nicht erst in die Technik einarbeiten – das war der Plan. Ein Blogspot-Blog erschien mir ideal und von der Nähe zu Google erhoffte ich mir Vorteile. Es kam dann, nach rund 34000 Seitenaufrufen, anders. Vor ein paar Wochen merkte ich, dass die Suche auf meinem Blog nicht funktionierte. Eine Recherche in den Foren ergab, dass dies schon seit ein paar Monaten so war: das google-eigene Suchen-Gadget funktionierte nicht und es war nicht bekannt, ob Google den Fehler zu beheben gedenkt. Das war der erste Auslöser, der zum Blog-Umzug führte. Der zweite Auslöser war, dass mein Buchkind-Blog (WordPress, eigene Domain) bereits nach 5 Monaten genauso gute Zugriffszahlen hatte wie die wesentlich ältere GeschichtenAgentin – und das bei deutlich weniger Backlinks! Der letzte Anstupser, der dann noch für den…

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Susanne Diehm – Hannahs fabelhafte Welt des Kreativen Schreibens – Rezension

Genre-Grenzgänger: Ein Roman ist ein Roman ist ein Sachbuch über das Schreiben „Hannahs fabelhafte Welt des Kreativen Schreibens“ ist ein Fachbuch, das vorgibt, ein Roman zu sein und in dem die Heldin lernt, einen Roman zu schreiben, woraus dann doch ein Fachbuch wird. Was daran liegen könnte, dass ihr Leben romanhaft genug ist. So hat Hannah am Ende des Buches genug Stoff für einen Roman zusammen und stellt in der Geschichte eine Fortsetzung der Geschichte in Aussicht. Damit ist „Hannahs fabelhafte Welt des Kreativen Schreibens“ von Susanne Diehm ein Genre-Grenzgänger der besonderen Art. Um das zu verstehen, sollte man erst mal einen Blick auf den Verlag werfen. Der Schibri-Verlag ist nach eigener Aussage der „führende Fachverlag für Theaterpädagogik, Kreatives Schreiben und praktischer Philosophie im deutschsprachigen Raum“ – also lauter Themen, bei denen man mit Geradeaus-Denken nicht sehr weit kommt. „Hannahs fabelhafte Welt des Kreativen Schreibens“ dürfte sich im Schibri-Verlag sehr zuhause fühlen. Die Protagonistin nutzt,…

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Iron Buchblogger – #ironBB

Mein neuestes Blog-Abenteuer: Iron Buch-Blogger Mein neuestes Blog-Abenteuer begann für mich mit einer kleinen Twitter-Meldung: „@IronBuchBlogger folgt Dir jetzt auf Twitter“. Bitte wer? Ich folgte dem Link zu einer damals noch recht kargen Internet-Seite, las und meldete sofort das Buchkind, meinen neuen Bilderbuch- und Kinderbuch-Blog an. Vernetzungsprojekten kann ich einfach nicht widerstehen … So kam es, dass ich quasi schon vor dem eigentlichen Start der „Iron Buchblogger“ dabei war. Eine Woche später liegen bereits über 30 Anmeldungen vor. Das Projekt trifft offensichtlich den Nerv vieler Buchblogger und das freut mich! Hinter dieser Idee stecken Leander Wattig und Charlotte Reimann. Wie man sich den Ehrentitel des „Iron Buchbloggers“ verdienen kann und was die beiden damit erreichen wollen, erklären sie ganz prima auf Ironbuchblogger.de. Doch woher kommt die Idee und wohin soll die Reise der „Iron Buchblogger“ gehen? Neugierig, wie ich nun mal bin, habe ich Charlotte diese zwei Fragen gestellt. Lest hier ihre Antworten: Wie ist die Idee zu…

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Michael Firnkes – SEO & Social Media – Rezension

Fachbuch-Genuss: Gut erklärt, gut geschrieben Ich kann mich auch auf Fachbuch-Neuerscheinungen freuen – wenn sie außergewöhnlich gut geschrieben sind. Bei den Büchern von Michael Firnkes, dem „blogprofi“, ist das der Fall. Sein „Blog Boosting“ habe ich verschlungen und „Professionelle Webtexte“ mit Begeisterung durchgearbeitet. Auf „SEO & Social Media“ habe ich mich gefreut wie auf die langersehnte Fortsetzung einer Fantasy-Serie. Dabei gehöre ich gar nicht zur Zielgruppe des Buches, denn es ist laut Untertitel ein „Handbuch für Selbstständige und Unternehmer“. Da passe ich nicht so wirklich rein, denn ich blogge als GeschichtenAgentin einfach munter vor mich hin. Aber was „das Internet“ aus meinen Artikeln macht, das möchte ich schon wissen. Genau diese Erklärungen liefert mir der Blogprofi: was ist SEO, wofür ist SEO gut, was haben Social Media und Blogs damit zu tun und wie verschafft mir all das mehr Umsatz. Dabei hat Michael Firnkes ein sehr gutes Gespür dafür, welche Fachbegriffe erläutert werden müssen. Er versteht…

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