Mehr SF geht nicht: Amalthea
Die Menschheit geht einmal unter, erfindet sich neu, macht aber dann mit den gleichen Fehlern weiter. Dazwischen sehr lange Beschreibungen von Technik. Das ist mein Versuch, den 1056 Seiten starken Science-Fiction „Amalthea“ von Neil Stephenson zusammenzufassen. Was in der Umschreibung fehlt: meine Faszination, die Begeisterung und der gute Grund, warum ich das Mammutwerk in gerade mal sieben Wochen ausgelesen hatte – obwohl ich in der Zeit noch etliche andere Bücher beendet habe. Wahrscheinlich ist es ein Naturgesetz, dass ein Buch von über 1000 Seiten Längen aufweist. Bei „Amalthea“ vermute ich jedoch, dass jeder etwas anderes als zu ausufernd empfindet. Bei mir waren es seitenlange Beschreibungen der Orbitalmechanik. Andere dürften wohl bei den Überlegungen, wie aus menschlichen Charakterzügen gesellschaftliche Strömungen entstehen, die dann wiederum zu neuen Ethnien führen, schnell weiter geblättert haben. Genauso wird wohl jeder Leser und jede Leserin eine andere Wendung als überraschend empfindet, obwohl Stephenson wirklich alles, was passiert, auch akribisch ankündigt. Denn…
















