• GeschichtenAgentin ist der Buch-Blog und das Lese-Tagebuch von Dagmar Eckhardt. Sachbücher und Ratgeber, Fantasy und Romane, Backlist und Neuerscheinungen: Ich lese immer viele Bücher gleichzeitig und erzähle hier auf meinem Buchblog, was sie mit mir machen. Keine klassischen Rezensionen, sondern persönliche, ehrliche Eindrücke aus Leserinnen-Sicht und mit einem Blick auf die Buchbranche. Denn ich war Buchhändlerin und bin es tief im Herzen geblieben. Abseits der Bücher findest du mich in Museen oder in der Pfalz und im Wald, auch darüber blogge ich. Stöber durch meine Buchtipps und Rezensionen und finde dein nächstes Lieblingsbuch!

Meine Suche nach dem ultimativen Motivationsbuch geht weiter

Natürlich sollte ich mehr Sport machen. Da ich mich gerne bewege, dürfte das ja auch kein Problem sein. Ist es aber doch. Denn erstens strenge ich mich ungern an und zweitens bekomme ich keine Regelmäßigkeit in mein Training. Der Titel „Kein Sport ist auch keine Lösung. Das ultimative Motivationstraining für Bewegungsmuffel“ klang bei dieser Ausgangslage sehr vielversprechend. Gleich im Einstiegskapitel erzählt Kerstin Friedrich so herzerfrischend offen davon, wie sie mit 60 Jahren durch eine Wette zum Sport fand, dass ich mir dachte: Dieses Buch und…

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Kopf frei: wie wir unserem gestressten Gehirn helfen können

Mein Gehirn ist nicht schuld. Ob ich in der Küche stehe und mich nicht erinnern kann, was ich holen wollte, zum wiederholten Male Instagram öffne oder ob ich drei Schritte weg vom Auto schon nicht mehr weiß, ob ich es abgeschlossen habe: Diese Zerstreutheit hat nichts mit dem Zustand meines Gehirns zu tun. Es mangelt mir auch nicht an Aufmerksamkeit, denn aufmerksam sind wir immer. Vielmehr liegt es an der Art und Weise, wie ich mit meinem Gehirn umgehe, und an fehlendem Wissen darüber, was…

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Die Surrealistin: Roman über Leonora Carrington. Und über Max Ernst.

Mich auf Leonora Carringtons Bilder einzulassen erfordert immer Mut. Es ist, als würde ich in der Dämmerung auf einem Sprungbrett stehen. Unter mir schimmerndes Wasser. Darin Schemen von Menschen, Wesen und Tieren, die nicht so aussehen, wie die Tiere, die mir vertraut sind. Nichts davon erscheint auf den ersten Blick gefährlich. Doch kann ich dem Frieden trauen? Bin ich bereit, einzutauchen und mich den dort wirkenden Kräften zu überlassen? Meine Rationalität sucht in dieser Situation einen Ausweg und beginnt, Fragen zu stellen: Was ist das…

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Das Licht hinter den Wolken

Viel Spaß hatte ich in diesem Sommer mit Oliver Plaschkas „Das Licht hinter den Wolken“, ein High-Fantasy-Roman, der schon 2013 erschienen ist. Wie mir überhaupt in diesem Jahr mal wieder richtig bewusst wurde, dass ich bei Romanen bis an mein Lebensende lesen könnte, was jetzt schon lieferbar ist. Wir sitzen auf einem Buchschatz. Kaum angefangen, schon schweife ich ab. Den Eindruck erweckt Oliver Plaschka manchmal auch. Aber ihr wisst ja: traue niemals einem Rollenspieler. Es gibt keine unnötigen Details, keine unnützen Charakterzüge und natürlich auch…

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Mehr SF geht nicht: Amalthea

Die Menschheit geht einmal unter, erfindet sich neu, macht aber dann mit den gleichen Fehlern weiter. Dazwischen sehr lange Beschreibungen von Technik. Das ist mein Versuch, den 1056 Seiten starken Science-Fiction „Amalthea“ von Neil Stephenson zusammenzufassen. Was in der Umschreibung fehlt: meine Faszination, die Begeisterung und der gute Grund, warum ich das Mammutwerk in gerade mal sieben Wochen ausgelesen hatte – obwohl ich in der Zeit noch etliche andere Bücher beendet habe. Wahrscheinlich ist es ein Naturgesetz, dass ein Buch von über 1000 Seiten Längen…

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Plötzlich Kaiser: Macht und Intrigen am Hof

Ich habe ihn gefunden, den einen Fantasy-Roman, der (fast) ohne Brutalität, Gewalt und ganz ohne Schlachtengetümmel daher kommt: „Der Winterkaiser“ von Katherine Addison ähnelt einem Kammerspiel. Als bei einem Unglück der Kaiser und seine Thronfolger ums Leben kommen, findet sich Maia, der ungeliebte Sohn des Kaisers, auf einmal auf dem Thron wieder. Allerdings wuchs er in der Verbannung auf und hat weder Ahnung vom Leben am Hof noch von Politik und den Aufgaben eines Kaisers. Aus diesem Setting entwickelt Katherine Addison einen hinterlistigen, stellenweise vergnüglichen…

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Die Insel der besonderen Kinder. Oder: was ist ein leicht zu lesendes Buch?

Wenn ich Rezensionen zu Fantasy-Büchern lese, wundere ich mich manchmal, was Leserinnen und Leser als „schwer zu lesen“ bezeichnen. Mal sind die Namen zu kompliziert, mal die Kapitel zu lang, mal gibt es zu viele Rückblenden oder Zeitsprünge. Diese Kritikpunkte können handwerkliche Mängel benennen. Doch fast immer sind es einfach nur stilistische Besonderheiten, die mich beim Lesen nicht ausbremsen würden. Daran musste ich denken, als ich „Die Insel der besonderen Kinder“ las. Dieses Buch macht nämlich im Sinne dieser Rezensenten alles richtig. Es lässt sich…

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Der Sommer der Wildschweine – und der Gedanken

Wann soll man seinen Gedanken freien Lauf lassen, wenn nicht im Urlaub? Genau das macht Leo. Zum ersten Mal seit sehr langer Zeit ist sie mit ihren Mann in Urlaub gefahren. In den Süden Frankreichs, ins Languedoc. Wohin auch sonst, wenn es sich um einen Roman von Birgit Vanderbeke handelt. Die ersten Tage sind noch nah am Alltagsleben von Solo-Selbstständigen, denen immer die Angst vor der nächsten Wirtschaftskrise im Nacken sitzt. Sie arbeiten, halten online Kontakt mit Auftraggebern und Kunden, mit ihren erwachsenen Kindern und…

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