Richtig gendern. Vorsicht, Reizwort! (aber nicht für mich)
Mit Sprache beschreiben wir nicht nur die Welt, wir gestalten sie auch. Wenn ich möchte, dass sich die Welt ändert – und das will ich – dann ist ein Schritt zum Ziel, meinen Sprachgebrauch kritisch zu überprüfen. Eine gerechtere Sprache ist ein kleiner Baustein, der dazu beiträgt, Artikel 3 des Grundgesetz umzusetzen. Um so erstaunlicher, was für einen Aufschrei geschlechtergerechte Sprache verursacht! Dabei ist es sehr wohl möglich, Texte zu gendern, ohne dass der Lesefluss ins Stocken gerät. Es ist alles nur eine Frage des Könnens und Wollens – bei beidem hilft dieses Buch. Gewohnheit, du träges Tier Für meinen Geschmack nutze ich selbst geschlechtergerechte Sprache nicht konsequent genug. Warum? Es ist die Macht der Gewohnheit. Schnell einen Text runterschreiben und auf veröffentlichen klicken – das ist meine Art, Blogbeiträge zu verfassen. So kommt es, dass ich mich immer mal wieder aus alter Gewohnheit selbst als Blogger oder Leser bezeichne. Korrekt ist das nicht, denn…














